Attacke auf Weihnachtsmarkt :
Wie gut sind Ärzte auf Anschläge vorbereitet?

Von
Michael Brendler
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Notärzte kümmern sich in Erstversorgung um einen Verwundeten bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt.
Notärzte kümmern sich in Erstversorgung um einen Verwundeten bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt.AFP

Nach dem Berliner Anschlag funktionierte die medizinische Versorgung der Opfer. Unfallchirurgen kritisieren trotzdem die mangelnde Übung für den Ernstfall. Sie haben zwei Vorschläge.

Die Berliner Uniklinik Charité hat die Bewährungsprobe bestanden. Am Abend des Terroranschlags waren alle Ärzte an ihrem Platz, viele kamen sogar – alarmiert durch die Nachrichten – freiwillig in die Klinik. 13 der 50 Verletzten wurden in die Notaufnahme der Charité gebracht. Michael Schütz leitet dort die Unfallchirurgie. Er und sein Team mussten acht Schwerverletzte versorgen. Inzwischen ist der Gesundheitszustand der meisten Opfer stabil. Auch die extra freigeräumten OP-Säle und Intensivbetten sind wieder im Normalbetrieb. Schütz ist erleichtert: „Aber wenn der Lastwagen noch weiter geradeaus den Weihnachtsmarkt heruntergefahren wäre, dann wäre es für uns eng geworden.“

FAZ

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