Bedrohte Wissenschaft : Cyberattacken, Einflussnahme und Wissensabfluss

Die Verschlechterung der sicherheitspolitischen Lage in der Welt wirkt sich auf die Arbeit von Forschern aus. Wissenschaftsinstitutionen denken über Konsequenzen nach.
Vor Kurzem wurde bekannt, dass eine chinesische Forscherin vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum entlassen wurde, weil der Verdacht der Spionage bestand. Sie forscht an sensiblen Satellitentechnologien und lehrt weiter an der TU in München, wie eine Correctiv-Recherche aufdeckte. Nachweisen konnte man ihr nichts. Spätestens seit der Zeitenwende durch den Überfall auf die Ukraine machen sich Forschungseinrichtungen wie die Helmholtz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) oder auch die Leopoldina Gedanken über die Zusammenarbeit mit China und die Forschungssicherheit deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen.
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