FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Hochschulpakt :
Stressabbau für das Hochschulsystem

Von
Gerald Wagner
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Der Wissenschaftsrat kritisiert in seinem Gutachten zum Hochschulpakt die Folgen eines überhitzten Wettbewerbs.

Bedarfsorientierte Förderung, Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Hochschulen, Kontextsteuerung statt Regulierungswahn und vor allem eine Abkehr vom Wettbewerbsparadigma bei der Verteilung künstlich verknappter Fördermittel: So könnte man die zukunftsweisenden Empfehlungen des Wissenschaftsrates an das deutsche Hochschulsystem zusammenfassen, die dieser aus seiner Evaluation des Hochschulpaktes 2020 zieht. Aus dem nichtkompetitiven Förderprogramm des Paktes ließen sich diese verallgemeinerbaren „Gelingungsbedingungen“ der hochschulpolitischen Zusammenarbeit ableiten, mit denen künftige „Dysfunktionalitäten“ in der Bund-Länder-Zusammenarbeit vermieden werden könnten. Ihnen gerecht zu werden, so das Gutachten, sei die entscheidende Voraussetzung, um den Herausforderungen im Wissenschaftssystem in den „Zeiten multipler Krisen“ gewachsen zu sein.

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