Wie man auch ohne Liebe zum Instrument Musiker wird
„Ich liebe den Bass nicht!“ ist eine seltsame Aussage - für einen Bassisten. Bogusław Furtok hat es als Solist trotzdem international weit gebracht.
Patrick Süskind verdankt ihm die Idee zum „Parfum“, sein Fach den Beweis, wie produktiv Zeitvertreib sein kann. Alain Corbin ist der Historiker der Sinnlichkeit. Heute wird er neunzig Jahre alt.
„Ich liebe den Bass nicht!“ ist eine seltsame Aussage - für einen Bassisten. Bogusław Furtok hat es als Solist trotzdem international weit gebracht.
Damit Helmut Dietl, der geniale Regisseur, zu Helmut Dietl werden konnte, musste er erst einmal durch eine tiefe Krise gehen: eine Geschichte von Sucht, Flucht und Rettung.
Er liebte das Leben, und weil er auch so zeichnete, wurde er zurückgeliebt: Zum Tod des Jahrhundertcartoonisten Jean-Jacques Sempé.
Ein phänomenales Tableau der Verführbarkeit und des Verlöschens: Zum siebzigsten Geburtstag des „Parfum“-Autors Patrick Süskind.
Der ZDF-Zweiteiler „Bier Royal“ handelt vom Gerangel zweier Brauerei-Erbinnen. Das ist mal krachledern, mal intrigant, nicht ganz auf dem Niveau von Helmut Dietls Klassiker „Kir Royal“, aber recht süffig.
Club der betörten Riecher: Die schicke ZDF-Serie „Parfum“ bringt den Eros zurück in Patrick Süskinds Geschichte. Die aber war gerade so faszinierend, weil sie ganz ohne Lüsternheit auskam.
Münchens Schickeria nimmt Abschied von Helmut Dietl. Und benimmt sich dabei fast so, als hätte sie aus seinen Filmen stilvolle Zurückhaltung gelernt.
Niemand machte Fernsehen wie er, und auch ins Kino brachte er zwei Meisterwerke: Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Helmut Dietl starb im Alter von 70 Jahren in München
Von ihm stammen Serien wie „Monaco Franze“ und „Kir Royal“, die Filme „Schtonk“, „Rossini“ und „Zettl“: Dieser Regisseur kann Komödie und Tragödie zugleich erzählen. Helmut Dietl zum Siebzigsten.
Er ist einer der größten Sonderlinge der deutschen Literatur, ein Eigenbrötler erster Güte: Herr Sommer, dem Patrick Süskind eine schmale Erzählung widmete.
Der Hass, der Neid und das Musikinstrument: Dreißig Jahre alt ist Patrick Süskinds „Kontrabass“ inzwischen. Nun ist das Stück am Stalburg Theater zu sehen.