Weltdokumentenerbe : Bilder, die uns allen etwas sagen

Die Unesco hat Zeugnisse zu Bau und Fall der Berliner Mauer ins Weltdokumentenerbe aufgenommen. Der „Spiegel TV“-Film von Georg Mascolo zählt dazu. Er befindet sich in bester Gesellschaft.
Die Mauer ist weg, seit zweiundzwanzig Jahren. Und besteht doch weiter. Nicht nur in Köpfen wie dem der Linkenparteichefin Gesine Lötzsch, die den Bau der Mauer nicht für Made in East Germany hält, sondern für ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. Die Mauer besteht auch weiter in Dokumenten, die ihren Bau, ihre menschenverachtende Geschichte und ihren Fall dokumentieren. Die Unesco sorgt dafür, die Kulturorganisation der Vereinten Nationen. Sie hat in diesem Sommer - weithin unbemerkt - unter dem Titel „Bau und Fall der Berliner Mauer und der Zwei-plus-vier-Vertrag“ vierzehn Dokumente in Text, Bild und Ton in den Bestand des Weltdokumentenerbes aufgenommen, darunter Fernsehbilder, die Geschichte ins Gedächtnis bannen - vom 13. August 1961, als die Grenze befestigt wurde, vom qualvollen Tod des von Grenzern erschossenen Flüchtlings Peter Fechter am 17. August 1962 bis hin zu den Aufnahmen eines Teams von „Spiegel TV“ am Grenzübergang Bornholmer Straße, an dem in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 Tausende vom Osten in den Westen strömten.





