F.A.Z.-Newsletter : Eine unbegreifliche Tat

Der rechtsextreme Mordanschlag in Hanau hat das Land in Schock versetzt. Die AfD versucht, die rassistischen Motive des Täters zu relativieren. Ob diese Taktik aufgeht, wird die Hamburg-Wahl zeigen. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der gescheiterte Versuch in der Synagoge in Halle Juden umzubringen und jetzt der Mord an zehn Menschen in Hanau – es ist der dritte rechtsextreme Mordanschlag in Deutschland in einem Jahr. Dass der Bankkaufmann Tobias R. psychische Störungen hatte, spielt sicher auch eine Rolle. Doch wird in seinem Bekennerschreiben seine rechtsextreme Haltung überdeutlich. Ganze Völker müssten vernichtet werden, schreibt er. Außerdem sei nicht „jeder, der einen deutschen Pass besitzt, reinrassig und wertvoll“. In Hanau stürmte er gezielt in Shisha-Bars, um Menschen mit Migrationshintergrund zu töten. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland versucht der Kriminologe Christian Pfeiffer, die Ursachen für den Hass des Täters zu analysieren.





