EZB-Anleihenkäufe : Der Euro im Gleichgewicht des Schreckens

EZB-Präsident Mario Draghi beschwört die Märkte. Und die Spekulanten halten plötzlich still. Doch die Ruhe ist trügerisch: Am Ende erhalten die Sparer die Rechnung.
Eine gute Nachricht aus der Eurozone jagt die nächste - das hat es schon lange nicht mehr gegeben: Frankreich, das noch vor einem Jahr mit in den Strudel Südeuropas gerissen zu werden drohte, konnte sich vergangene Woche wieder billiger Geld am Kapitalmarkt leihen. Auch Sorgenstaat Italien musste deutlich weniger Zinsen für seine neuen Staatsanleihen berappen. Und die Schweiz, die als beliebtes Anleger-Fluchtland über viele Monate hinweg Euro kaufte, um den Kurs des Frankens nicht in den Himmel schnellen zu lassen, konnte zum ersten Mal berichten, der Euro stabilisiere sich jetzt selbst.





