Gerichtsentscheid : Hamburger Nobelviertel wehrt sich gegen Flüchtlingsunterkunft

Nicht zum ersten Mal gibt es in Hamburg Streit wegen Flüchtlingen. In Blankenese eskaliert der Konflikt. Anwohner blockierten eine Straße und erreichten vor Gericht, dass Bäume zugunsten einer Unterkunft nicht gefällt werden dürfen – zumindest vorerst.
Der Widerstand der Hamburger gegen die geplanten Großunterkünfte für Flüchtlinge nimmt immer mehr skurrile Formen an. Im Stadtteil Blankenese wehrten sich Anwohner, indem sie eine Sackgasse, mit ihren Autos blockierten. Sie wehrten sich damit nicht gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft an sich, sondern gegen deren Größe, vor allem aber gegen die dafür geplanten Baumfällungen. Dort sollen eigentlich neun Gebäude für 192 Flüchtlinge errichtet werden. 42 Bäume sollen dafür gefällt werden, es geht um ein Waldstück.





