Was auch immer der Zweck der algerischen Militäroperation war - Befreiung der Geiseln oder Tötung der islamistischen Geiselnehmer, die am Mittwoch eine Erdgasanlage gestürmt hatten -, so fallen doch die ersten Nachrichten schlimm aus: Offenbar haben viele Geiseln das Leben verloren, erschossen vielleicht von den Terroristen, vielleicht auch umgekommen im Feuer der algerischen Kampfhubschrauber. Träfe Letzteres zu, wäre die Aktion ein Desaster, welches auf die algerische Führung zurückschlüge, die so oder so ein Blutbad in Kauf genommen hat.
Hart trifft die Geiselnahme die algerische Energiewirtschaft; ausländische Unternehmen werden jetzt ihr Engagement überprüfen.
Denn der Sturm auf die Förderanlage In Amenas zeigt, dass die Dschihadisten mit Verbindung zu Al Qaida ihr Unwesen nicht nur in Mali treiben. Der Terror ist transnationaler Art, er kennt keine Grenzen.
Sollte die algerische Führung geglaubt haben, man könne die vagabundierenden Islamisten irgendwie fernhalten, dann wurde sie eines anderen belehrt. Hoffentlich ist nun allen klar, welche Gefahr sich da in der Region zusammenbraut.
Nordafrika und andere Gebiete werden ggf neu aufgeteilt.Berlin wird man
nicht fragen
klaus keller (klkeller)
- 18.01.2013, 14:13 Uhr
Algerien Naivität zu unterstellen, ist völlig daneben
Konstantin Schneider (bundesboy)
- 18.01.2013, 13:39 Uhr
Islam und Entwicklung
Christoph Rohde (prediger1)
- 18.01.2013, 12:16 Uhr
Stümper gegen Stümper
Carsten Berg (Carberg)
- 18.01.2013, 12:11 Uhr
Das Sklavenimperium schlägt zurück
Kay Schmelzer (weitererfazleser)
- 18.01.2013, 06:16 Uhr
