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Lithium :
Berlin greift nach Boliviens Batterie-Gold

Von
Tobias Käufer
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In Chile rührt ein Arbeiter Lithium mit der Hand in der SQM-Verarbeitungsanlage in Antofagasta.
In Chile rührt ein Arbeiter Lithium mit der Hand in der SQM-Verarbeitungsanlage in Antofagasta.dpa

Zeitenwende in einem der lithiumreichsten Länder der Welt: Nach Jahren der Stagnation gibt es in Bolivien neue Chancen für die Europäer, sich Zugang zu der begehrten Ressource zu sichern. Deutsche Unternehmen sind dafür bereits positioniert. Doch es gibt mächtige Konkurrenz.

Die Träume wuchsen in den Himmel. Von eigenen Batteriefabriken und von Autos „made in Bolivia“ schwärmte Evo Morales. Der sozialistische Präsident regierte die Andennation von 2006 bis 2019 – anfangs demokratisch, am Ende linksfundamentalistisch-autokratisch. Er versprach seinen Landsleuten nicht nur eine „Lithium-Souveränität“, sondern brachte auch eine Art „Lithium-OPEC“ ins Spiel.

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