F.A.Z. Premium Einspruch

Einspruch Exklusiv :
Ende der „Gratiskultur“? EuGH stärkt Presseverlegern den Rücken

Gastbeitrag
Von
Wilhelm Böttcher
,
Axel Metzger
Lesezeit:
Auf Google, Facebook, Instagram und Tiktok werden Presseinhalte genutzt. Aber wer soll dafür zahlen?
Auf Google, Facebook, Instagram und Tiktok werden Presseinhalte genutzt. Aber wer soll dafür zahlen?AP

Google und Meta erzielen mit Presseinhalten große Reichweiten, zahlen allerdings kaum etwas dafür. Jetzt zwingt der EuGH die Techkonzerne an den Verhandlungstisch. Deutschland sollte sein Presserecht nachschärfen.

Der Journalismus steckt seit Langem in einer wirtschaftlichen Krise. Plattformbetreiber wie Google und Meta weigern sich bis dato, angemessene Lizenzgebühren für journalistische Inhalte zu zahlen, obwohl sie durch Werbeeinnahmen massiv von den Presseprodukten profitieren. Jetzt zwingt der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Plattformbetreiber mit der Entscheidung Meta gegen Autorità per le Garanzie nelle Comunicazioni (Rechtssache C-797/23) an den Verhandlungstisch.

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