Väterliche Hilfe einer Tochter im Mutterland
LISSABON, im September. Portugals neuer Ministerpräsident Pedro Passos Coelho ist zwar in Coimbra geboren, hat aber in Angola seine Kindheit verlebt. Dort arbeitete sein Vater als Arzt, bis er nach der "Nelkenrevolution" von 1974 ...
LISSABON, im September. Portugals neuer Ministerpräsident Pedro Passos Coelho ist zwar in Coimbra geboren, hat aber in Angola seine Kindheit verlebt. Dort arbeitete sein Vater als Arzt, bis er nach der "Nelkenrevolution" von 1974 und der Unabhängigkeit der ehemaligen afrikanischen Kolonie mit seiner Familie zurückkehrte. Was bei dem bürgerlich-konservativen Politiker blieb, ist die persönliche Affinität zu Angola. Das nützt ihm in der Stunde der portugiesischen Schuldenkrise, denn wegen seines Ölreichtums ist Angola mehr als liquide. Investoren aus dem afrikanischen Land sind auf Schnäppchenjagd im alten "Mutterland", das lauter Staatsunternehmen privatisieren muss.





