Tragödie in Bangladesch belastet Primark
theu./che. LONDON/SINGAPUR, 25. Mai. Der irische Billig-Bekleidungshändler Primark kommt wegen folgenschwerer Sicherheitsmängel bei seinen Zulieferbetrieben in ...
theu./che. LONDON/SINGAPUR, 25. Mai. Der irische Billig-Bekleidungshändler Primark kommt wegen folgenschwerer Sicherheitsmängel bei seinen Zulieferbetrieben in Bangladesch in Erklärungsnot. Am Mittwoch war in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka ein Fabrikgebäude eingestürzt und hatte zahlreiche Arbeiter unter sich begraben. Bis Donnerstag wurden mehr als 200 Tote und 1500 Verletzte aus den Trümmern geborgen. In Dhaka demonstrierten Zehntausende gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie des Landes. Nach Polizeiangaben sollen die Fabrikbetreiber vor dem Einsturz Risse in dem Gebäude ignoriert und die Belegschaft weiter zur Arbeit angehalten haben. Nur die Angestellten einer Bank sollen aus Sicherheitsgründen nach Hause geschickt worden sein.





