Space in Flux :
Das Deutsche Guggenheim

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Blick in die Ausstellung: Phoebe Washburn: Regulated Fool’s Milk Meadow; 
Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim. Foto: Mathias Schormann
Blick in die Ausstellung: Phoebe Washburn: Regulated Fool’s Milk Meadow; Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim. Foto: Mathias SchormannPhoebe Washburn, Deutsche Guggenheim

Von Silke Hohmann, stellv. Chefredakteurin monopol- Magazin

Von 1997 bis heute hat sich die zeitgenössische Kunst in die breite öffentliche Wahrnehmung vorgearbeitet. Indizien hierfür sind Blockbuster-Ausstellungen, wie die große Saatchi-Schau Sensation 1997, die viele Menschen zum ersten Mal mit zeitgenössischer Kunst in Kontakt gebracht hat, ebenso wie die vielen wichtigen Institutionen in Deutschland, die erst um die Jahrtausendwende auf der Landkarte der Gegenwartskunst auftauchten. Ein weiteres Beispiel ist die deutsche Malerei, die in den vergangenen Jahren plötzlich eine so große Rolle spielte: Man denke nur an die „Neue Leipziger Schule“, die den Boom der jungen deutschen Malerei einläutete.
Zur Erfolgsgeschichte dieser jungen Malerei gehört auch Neo Rauchs erste museale Einzelpräsentation mit Werken aus der Sammlung Deutsche Bank, die 2001 im Deutsche Guggenheim stattfand. Damals ahnten nur die wenigsten, welchen kometenhaften Aufstieg Rauchs Karriere noch nehmen sollte. Und doch war es die Ausstellungshalle Unter den Linden, in der gerade amerikanische Kuratoren und Sammler auf die außergewöhnliche Qualität von Rauchs Arbeiten aufmerksam wurden. Rauchs Galerie Eigen+Art bezeichnet die Schau im Deutsche Guggenheim noch heute als Wendepunkt in der Laufbahn des Künstlers. Und tatsächlich ist sie exemplarisch für das, was das Haus bieten kann: nicht nur flankierende Ergänzungen zum öffentlichen Museenbetrieb, sondern durchaus entscheidende Impulse für die internationale Kunstszene.
„Es gehörte schon immer zu unserem Programm, auch jüngere Künstler ins Blickfeld zu rücken“, sagt Nancy Spector, die als Chefkuratorin des New Yorker Guggenheim Museums für die Ausstellungen in Berlin mit verantwortlich ist. „Wir zeigten bereits 1999 Andreas Slominski, als er noch als wirkliche Entdeckung galt. Dies war eine seiner allerersten großen Ausstellungen. Und gerade vor kurzem haben wir die junge New Yorkerin Agathe Snow mit einer Auftragsarbeit präsentiert. Zugleich haben wir fantastische Ausstellungen mit Kunst der Klassischen Moderne und der Nachkriegszeit realisiert. Das Programm hat wirklich viel zu bieten.“

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Andreas Kilb
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