Demokratie und freier Handel : Hongkong bebt, die Wirtschaft kuscht

Hongkonger Banken und Industrielle lehnen die Proteste für mehr Demokratie ab. Auch die westliche Wirtschaft will das chinesische Regime nicht verärgern. Aber kann der autoritäre Kapitalismus langfristig klappen?
Unruhe ist schlecht für die Geschäfte. Die Finanzwirtschaft Hongkongs weiß das schon länger. Die Massenproteste der Studenten dort, die Rufe nach politischer Freiheit – der Wirtschaft sind sie unerwünscht. Um das zu erkennen, musste man nicht den Montag abwarten, an dem 44 Banken ihre Belegschaften nach Hause schickten und ihre Niederlassungen schlossen.



