1:1 gegen Chile :
Deutschland lernt auf die harte Tour

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Erste Hilfe vom Übeltäter auf dem Rasen: Vidal (links) hat seinen Münchner Kollegen Kimmich gefoult.
Erste Hilfe vom Übeltäter auf dem Rasen: Vidal (links) hat seinen Münchner Kollegen Kimmich gefoult.AFP

Chile spielt mit der Kraft einer Abrissbirne. Aber bis auf einen schlimmen Fehler zeigt die DFB-Elf eine starke Leistung. Bundestrainer Löw ist „sehr zufrieden“ – und sorgt in seinem 149. Spiel für eine Premiere.

Das zweite Spiel bei einem Turnier gilt nicht als Paradedisziplin der deutschen Fußball-Nationalelf in der Ära von Joachim Löw. Bei der EM 2008 (Kroatien) und der WM zwei Jahre später (Serbien) gab es jeweils eine Niederlage. Der einzige Sieg gelang bei der EM 2012 über die Niederlande. Dann endeten die zweiten Partien bei der WM 2014 (Ghana) und dem kontinentalen Turnier zuletzt (Polen) remis. Auch beim Confed Cup in Russland reichte es beim 1:1 gegen Chile zu einem Unentschieden. Dass der Bundestrainer dennoch „insgesamt schon sehr zufrieden“ war, hatte mehrere Gründe.

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Christopher Meltzer, München
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