Das französische Duo Catel & Bocquet nimmt sich mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Erfolgsbuch über Kiki de Montparnasse einer weiteren bedeutenden Künstlerinnenbiographie an, diesmal aus dem Bereich des Kinos: der von Alice Guy. Alice who? Genau darum geht es in dem Comic.
Sofia Warrens Comicdokumentation „Radical“ begleitet die junge New Yorker Abgeordnete Julia Salazar ein Jahr lang durch den Beginn ihrer politischen Karriere.
Sebastian Lörscher setzt auf doppelte Erfahrungen: In seiner Bildreportage „Schatten der Gesellschaft“ kombiniert er geschriebene und gezeichnete Porträts. Und bei letzteren variiert er auch noch zwischen zwei Formen.
Arnaud Nebbache erzählt in „Brancusi contre États-Unis“ von einem Gerichtsprozess, der Geschichte geschrieben hat. Kunstgeschichte. Und nun eben die Vorlage für einen großartigen Comic abgibt.
Der grandioseste Illustrator unserer Zeit hat auch Bücher im Eigenverlag zu bieten: Christoph Niemann bringt darin seinen graphischen Einfallsreichtum zum Ausdruck. Fürs Opulente hat er etablierte Verlage.
Nicolas Mahlers humoristischer Höhenflug in einem neuen Band, der etwas anderes bietet, als sein Titel erwarten lässt. Aber das ist mehr als genug. Heute ist in Berlin Buchpremiere.
Sollte das Gymnasium tatsächlich abgeschafft werden, wie der Comedian Felix Lobrecht allen Ernstes fordert? Was das für mich als Vater heißen würde – und was für meinen Sohn.
Baru setzt seine meisterliche Trilogie „Bella Ciao“ über italienische Gastarbeiterfamilien in Frankreich fort: Mit dem zweiten Band erweist sie sich als der beste Comic über Zuwanderung, den wir haben.
Wenn die neue Freundin des Sohnes nicht den Wunschvorstellungen entspricht, lassen Familienfehden meist nicht lange auf sich warten. Eine Erinnerung und ein Vorsatz.