Spirituosenkonzern : Pernod - einst urfranzösisch, jetzt asiatisch

Der französische Spirituosenkonzern expandiert in alle Welt. Dabei richtet er mit neuen Mischgetränken seine Aufmerksamkeit auch auf den wachsenden Markt in Deutschland.
Schlechte Nachricht für Barkeeper: Die Spirituosenhersteller bringen schon wieder ein neues Mischgetränk auf den Markt, das ihr Handwerk ein Stück weiter überflüssig macht. Havana Club&Cola in der Dose ist eine Mischung aus dem bekannten Rum aus Kuba und dem amerikanischen Süßgetränk. Es stammt aus dem französischen Hause Pernod Ricard und kommt in Deutschland in diesem Monat in den Handel. Bei einem Alkoholgehalt von 10 Prozent soll das Gemisch „das besondere Geschmackserlebnis für unterwegs“ garantieren, heißt es in der Werbung, die sich Autofahrer hoffentlich nicht zu Herzen nehmen. Pernod Ricard will damit den Konkurrenten Captain Morgan & Cola vom Weltmarktführer Diageo sowie Bacardi & Cola Paroli bieten. Havana Club Rum hält zwar weiter eine starke Position auf dem Markt, doch der westeuropäische Marktanteil unter den internationalen Marken ging im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 38,4 Prozent zurück.





