FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Missfallen der Gläubiger :
René Benkos Prunk provoziert

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Außenansicht der von Signa-Gründer René Benko privat genutzten Villa in Innsbruck.
Außenansicht der von Signa-Gründer René Benko privat genutzten Villa in Innsbruck.dpa

Auch nach seinem Konkurs als Privatunternehmer bewohnte René Benko ein Haus mit zwei Dutzend Personen Personal. Wie das möglich war – und warum seine Prunksucht ihn nun Kopf und Kragen kosten könnte.

Dass der seit Freitag in Untersuchungshaft sitzende Gründer der kollabierten Immobilien- und Handelsgruppe Signa, René Benko, ein Faible für Prunk hat, provoziert viele Gläubiger. Möglich war der Lebensstil, weil beträchtliche Vermögensteile rechtzeitig vor Anmelden der Privatinsolvenz in Stiftungen übertragen wurden. Davon begünstigt sind Angehörige. Es geht um mutmaßliche Verschiebungen, um Vermögenswerte im Zuge der Insolvenzen dem Zugriff von Gläubigern und Behörden zu entziehen. Zentral ist etwa die Laura Privatstiftung , wo viel Werthaltiges geparkt wurde und womöglich verschleiert worden ist.

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