Mehr für Verteidigung : Wer rüstet Europa auf?

Waffenschmieden profitieren, wenn Verteidigungsbudgets steigen. Doch Geld alleine reicht noch nicht, es geht auch um die richtigen Aufträge – und kluge Kooperationen. Ein Überblick.
Die europäischen NATO-Länder wollen deutlich mehr Geld als bisher in ihre Verteidigung stecken, für die Rüstungshersteller in den Ländern bedeutet das vor allem: Planungssicherheit. Der Bau von Panzern, Waffen, Flugzeugen und Munition ist kapitalintensiv und dauert lange. Doch die Richtung ist klar: Es wird kräftig aufgerüstet. Ob es der milliardenschwere Schuldenplan von Schwarz-Rot ist, um das Verteidigungsbudget aufzustocken, flexiblere EU-Regelungen zur Verteilung von Geldern und ihrer Finanzierung oder die Forderung von NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dass die Länder wenigstens „nördlich“ von drei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für Rüstung ausgeben sollen. Um sich unabhängiger von den Vereinigten Staaten zu machen und der Bedrohung Russlands etwas entgegensetzen zu können, wird über Jahre viel mehr Geld in die Verteidigung investiert werden. Und zwar unabhängig von möglichen Friedensverhandlungen in der Ukraine.
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