EU-Berater für KI : In der Kritik wegen der Nähe zu Siemens

Jim Hagemann Snabe ist neuer KI-Sonderbeauftragter der EU und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens. Europaabgeordnete und Aktivisten sehen einen möglichen Interessenkonflikt.
Die Ernennung des Siemens-Aufsichtsratsvorsitzenden Jim Hagemann Snabe zum KI-Berater von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stößt auf Kritik. „Es ist problematisch, dass es der Aufsichtsratsvorsitzende eines deutschen Unternehmens ist, das eigene, sehr ausgeprägte Interessen beim Thema KI hat“, sagte die Grünen-Europaabgeordnete Alexandra Geese. Siemens habe beim europäischen KI-Gesetz sehr stark dafür lobbyiert, die Industrie bei den strengeren Regeln rauszunehmen. „Was ich aber noch beunruhigender finde, ist, dass die Zahlen von Siemens im Moment ganz stark von dem starken Ausbau von Rechenzentren abhängen“, sagte die deutsche Politikerin.





