Eine Branche im Niedergang : Die „Solar-Stadt Nummer eins“ im Schatten

Lange war Frankfurt (Oder) der größte Solar-Standort im Osten. Der Traum ist mit dem Abgang von First Solar vorbei. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sagt Oberbürgermeister Wilke.
Das Gewerbegebiet Markendorf liegt außerhalb. Straßenbelag und Fußgängerwege sind perfekt, die Bäume hatten noch wenig Zeit zu wachsen. Von 69 Parzellen sind 22 belegt. Ein paar Autohäuser, eine Druckerei, ein Baustoffhändler. Die Parzellen 1 und 2 des 33,5 Hektar großen Geländes an der Autobahn nahe der Grenze zu Polen sind mit zwei langen Gebäuden bebaut. Ihre Fassaden tragen Farbbänder in Gelb, Rot und Orange, von Grautönen durchbrochen. Das gibt der größten europäischen Produktionsstätte von Photovoltaikanlagen (PV) des amerikanischen Herstellers First Solar ein eher tristes Aussehen.





