Das schlüssige Aus für das Opel-Flaggschiff
Opel stellt die Produktion seines Flaggschiffs Insignia vorzeitig ein. Das klingt dramatisch, ist aber schlüssig. Denn das Auto ist ein Fremdkörper im Portfolio.
Opel feiert am Wochenende Jubiläum, auch Bundeskanzler Olaf Scholz wird erwartet. Das Fest ist keine Selbstverständlichkeit, denn schon der Start war für den Autobauer schwierig und 2009 drohte ihm das Aus.
Opel stellt die Produktion seines Flaggschiffs Insignia vorzeitig ein. Das klingt dramatisch, ist aber schlüssig. Denn das Auto ist ein Fremdkörper im Portfolio.
Seit fünf Jahren führt Wolfgang Schäfer-Klug den Gesamtbetriebsrat von Opel. Ohne Frage steht er nun vor der größten Herausforderung in seiner an anspruchsvollen Aufgaben nicht armen Amtszeit.
Der frühere Vorsitzende des Opel-Gesamtbetriebsrats Klaus Franz hat über die größte Krise des Autobauers ein Buch geschrieben. Darin geht es auch um Manager, die sich in der Not wegducken.
Viele Hausbesitzer sind verunsichert - und verzichten auf eine Gebäudesanierung. Denn wenn es sich nicht rechnet, dämmen die Leute nicht. Die Industrie ruft daher die Politik zu Hilfe.
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat das Ermittlungsverfahren gegen den früheren Opel-Betriebsratschef Klaus Franz eingestellt. Allerdings warnen die Ermittler den Autobauer davor, den Betriebsräten abermals Pauschalen über bis zu 1200 Euro monatlich zu zahlen.
Bald könnte dem amerikanischen Mutterkonzern GM der Geduldsfaden reißen. Dann wird die Sanierung von Opel mit der IG Metall neu verhandelt - oder dem Autohersteller droht noch Schlimmeres.
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt gegen den scheidenden Opel-Betriebsratschef Klaus Franz. Dabei geht es um Sonderzahlungen von Opel an Mitglieder des Betriebsrats in Höhe von monatlich bis zu 1300 Euro.
Die IG Metall hat die Weichen für die Nachfolge von Betriebsratschef Klaus Franz bei Opel gestellt. Die Gewerkschaft votierte einstimmig für Wolfgang Schäfer-Klug.
Klaus Franz, gelegentlich auch „Mr.Opel“ genannt, geht in den Ruhestand. In 30 Jahren hat er sich den Ruf erarbeitet, einer der einflussreichsten deutschen Arbeitnehmervertreter zu sein.
Klaus Franz, der Betriebsratsvorsitzende von Opel, verlässt zum Jahresende das Unternehmen. Für Opel ist das eine Zeitenwende, für die deutsche Öffentlichkeit auch. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, an einen Text zu erinnern, der vor fast exakt zwei Jahren entstanden ist. Er handelt davon, wie Klaus Franz die Deutschen zu Opelanern gemacht hat. Sein eigentliches Ziel, die Abspaltung Opels von General Motors, hat Franz nicht erreicht. Aber sein Auftreten damals ist bis heute ein Lehrstück der perfekten Kommunikation - ohne große Kommunikationsabteilung.
Opel hat mit Stephen Girsky einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Vizechef von GM tritt sein Amt zu einer Zeit an, in der vor allem das Geschäft im Süden Europas schwierig geworden ist. Die Antwort darauf lautet: Opel muss weiter sparen - und wachsen.
Der langjährige Betriebsratschef von Opel, Klaus Franz, hört auf. Er werde zum Jahresende in die passive Phase der Altersteilzeit eintreten, teilte der 59-Jährige am Dienstag in Rüsselsheim mit.
Am Montag tagt der Aufsichtsrat in Rüsselsheim. Das Gremium wird unter anderem darüber streiten, ob ein Teil der Autoproduktion in Billiglohnländer abwandert. Bochum konkurriert mit Mexiko.
Opel-Betriebsratschef Franz hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wegen Extra-Zahlungen für Betriebsräte scharf zurückgewiesen. Die IG Metall ordnet die Vergütungen als branchenüblich ein.
Bis zu 1500 Euro Zulage zahlt der Autobauer an Betriebsräte jeden Monat - einfach so. Wer sich mit Betriebsratschef Klaus Franz gutstellt, bekommt noch mehr.
Zu lange hat die neue Opel-Welt des Betriebsrats Klaus Franz die Mahnungen des Treuhand-Chefs Fred Irwin übertüncht. Jetzt sind wir in der Realität angekommen. Opel ist ein amerikanisches Unternehmen, keine deutsche Industrieikone.