Höhlt Klingbeil Habecks Klimafonds weiter aus?
Der Bundestag diskutiert in dieser Woche über den Haushalt. Ärger gibt es schon jetzt. Es geht um ein Instrument, das Robert Habeck mit viel Macht ausgestattet hat.
Nicht allein der Stromverbrauch entscheidet über die Stromkosten eines Unternehmens, sondern auch der Zeitpunkt des Bedarfs. Energiemanagement wird zur Kerndisziplin.
Der Bundestag diskutiert in dieser Woche über den Haushalt. Ärger gibt es schon jetzt. Es geht um ein Instrument, das Robert Habeck mit viel Macht ausgestattet hat.
Die Diskussion rund um die Energiewende hält RWE-Chef Markus Krebber für überideologisiert, an deren Sinnhaftigkeit glaubt er. Entscheidend sei dafür weniger der politische Wille als die Ökonomie.
Die Ökonomin Claudia Kemfert legt in ihrem neuen Buch den Finger in einige richtige Wunden. Doch insgesamt macht sie sich die Welt zu einfach.
Die deutsche Industrie verliert an Boden – viele Ursachen sind hausgemacht. Wie kann die stille Auszehrung gestoppt werden? Fünf Vorschläge.
Einen „Flickenteppich an Subventionen“ bei Strompreis-Erleichterungen für die Industrie stellt die Monopolkommission in ihrem Hauptgutachten fest. Mittelständler zögen im Wirrwarr häufig den Kürzeren.
Wegen des Irankriegs darf Berlin dieselbe Energiemenge mit der Strompreiskompensation und mit dem Industriestrompreis fördern. Katherina Reiche feiert schon, noch aber ziert sich Lars Klingbeil.
Viele in der CDU finden es gut, dass die Wirtschaftsministerin den Kurs vertritt, für den Merz früher kämpfte. Doch bisweilen stört „Kassandra“ den Koalitionsfrieden.
Die Industrie in Österreich kämpft mit sehr ähnlichen Problemen wie die deutsche. Ob sie sich behaupten kann, haben die Unternehmen nicht allein in der Hand.
Der Energiedienstleister Meistro kämpft für die erneuerbaren Energien. Die wollen auch seine Unternehmenskunden. Doch der Gesetzesentwurf von Katherina Reiche bedeutet scharfen Gegenwind.
Atempause für die Chemieindustrie: Die Nachfrage steigt, weil China kriegsbedingt nicht liefern kann. Davon profitieren aber nur wenige Großunternehmen, sagt der Branchenverband VCI. Eine Wende sei das nicht.
Lange Zeit haben energieintensive Unternehmen einen Industriestrompreis gefordert. Nun ist er da. Wer aber profitiert davon, an welche Bedingungen ist er geknüpft, und wo sind die Stolpersteine verborgen?
Die Atomkraft ist keine Antwort auf die fossile Energiekrise. Sie ist teuer, riskant und auf staatliche Absicherung angewiesen. Von einer Renaissance kann weltweit keine Rede sein.
Wie in anderen Krisen dürfen die EU-Staaten den Unternehmen stärker unter die Arme greifen als normalerweise. Energieintensive Betriebe profitieren besonders.
Die hessische Pharmabranche ist 2025 gewachsen, mit der klassischen Chemie ging es weiter bergab. Auch der geplante Industriestrompreis macht Branchenvertretern nur wenig Hoffnung.
Deutschland darf seine Industrie mit einem vergünstigten Strompreis unterstützen und dafür 3,8 Milliarden Euro ausgeben. An die Subventionen sind Bedingungen geknüpft.
Der ChatGPT-Entwickler pausiert seine Pläne für mehrere Rechenzentren in Großbritannien. Hauptgrund dafür sind die hohen Strompreise und die Regulierung. Auch andere Branchen klagen über die Energiekosten.
Die Forderungen nach einer Grundsatzreform des EU-Emissionshandels reißen nicht ab. Dabei gewinnt er auf der Welt stetig Unterstützer. Es gibt aber große Unterschiede zwischen den Systemen.
„Schluss mit Selbsttäuschung in der Energiepolitik“, forderte die Wirtschaftsministerin in der F.A.Z. Die Erneuerbaren-Branche und Grüne, aber auch der eigene Koalitionspartner sind erbost.
Die SPD-Abgeordnete Nina Scheer weist die Kritik, die Wirtschaftsministerin Reiche in der F.A.Z. an der Energiewende geäußert hat, scharf zurück. Reiche ziehe die deutschen Klimaziele „ins Lächerliche“, kenne Fakten nicht und verzögere Gesetzesvorlagen.
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz war die AfD bei Arbeitern besonders erfolgreich. Bei der Kommunalwahl in Hessen punktete die Partei unter anderem an Orten mit kriselnden Industriebetrieben.
Der Irankrieg verschärft die schwierige Lage ohnehin kriselnder Branchen. Die Industrie appelliert an die Politik. Die Wirtschaftsministerin appelliert an den Umweltminister. Und Ökonomen an die Gesellschaft: Sagt Ja zum Fracking.
Erste Produkte werden knapp und teuer, Lieferketten drohen zu reißen. Die Chemiebranche befindet sich im Ausnahmezustand. Das liegt nicht nur am Irankrieg, sondern auch an der Deindustrialisierung in Deutschland.
Der Kanzler gibt sich auf dem CDU-Parteitag versöhnlich – weniger in Richtung des Wirtschaftsflügels, sondern vor allem zur SPD. Manchmal klingt er schon wie sein Vorgänger.
Erstmals belegen Zahlen: Die Ausgaben für Kraftwerke und Netze sind bis 2017 kaum, dann aber explosionsartig gestiegen. Dafür springt immer öfter der Staat ein.
BASF-Chef Markus Kamieth ist derzeit Präsident des europäischen Chemieverbands Cefic. Im Gespräch zeichnet er ein düsteres Bild der Lage der Industrie. Von den Regierungschefs der EU fordert er schnelle Reformen.
Produktion auf einem Dreißigjahrestief und Auslastung so niedrig wie noch nie: Die deutschen Chemieunternehmen stehen unter Druck. Das zeigt der Rekordverlust von Wacker.
Vorstandschef Hartel fordert von der Politik niedrigere Energiepreise und einen konsequenten Bürokratieabbau. Das Unternehmen streicht fast jeden zehnten Arbeitsplatz.
Einen Strompreis von fünf Cent hat die Bundesregierung energieintensiven Unternehmen in Aussicht gestellt. Doch die Rechnung geht nicht auf.
Der Druck auf Friedrich Merz aus der Wirtschaft wächst. Der Kanzler reagiert – doch Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisiert, er rede die Situation immer noch schön.
Aus Sorge vor einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit bremst der Chemiekonzern BASF seine Investitionen in den Klimaschutz. Das Thema bleibe langfristig aber relevant, sagt Finanzvorstand Elvermann.
Höherer Mindestlohn, steigende Pendlerpauschale – und ein Lachgas-Verbot: Der Jahreswechsel bringt wieder zahlreiche Änderungen und Anpassungen. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Alles sollte anders werden in der Wirtschaftspolitik – so versprach es die Union im Wahlkampf. Heute führt sie in vielen Bereichen die Politik der Ampelkoalition fort.
Es ist zu einfach, die Schuld an fehlenden Reformen allein der Politik zuzuschreiben. Erneuerung scheitert nicht nur an unterschiedlichen Positionen von Koalitionspartnern.
Keine Aktie war 2025 so erfolgreich wie die des Krisenkonzerns Thyssenkrupp. Im Interview spricht Vorstandschef Miguel López darüber, wie er seine Stahlwerke retten will – und warum grüner Stahl Autos kaum teurer macht.
Für Eingriffe aller Art gilt: Die Summe macht’s. So wie Gulliver nicht von einem Faden am Boden gehalten wurde, lähmt ein dichtes Regulierungsgeflecht die ökonomische Dynamik. Ein Plädoyer.
Der Kanzler beschwört Erfolge, doch neue Prognosen zeichnen ein düsteres Bild: Deutschland droht die Dauerstagnation bis weit ins nächste Jahrzehnt.