Laut Gesetzentwurf :
Kindergrundsicherung wohl teurer als bisher bekannt

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Familienministerin Lisa Paus am 12. Juli 2023.
Familienministerin Lisa Paus am 12. Juli 2023.dpa

Der Streit um die Kindergrundsicherung in der Koalition tobt: Die FDP bekräftigt ihre Kritik an Familienministerin Paus, SPD-Generalsekretär Kühnert ermahnt wiederum Finanzminister Lindner.

Die von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) geplante Kindergrundsicherung verursacht höhere Kosten als bisher bekannt. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Demnach steigen die Gesamtkosten von 3,45 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf 4,52 Milliarden Euro 2026. Im Folgejahr werden 5,1 Milliarden Euro veranschlagt und 2028 dann 5,7 Milliarden Euro. Davon entfallen 4,12 Milliarden Euro auf den Bund und 1,98 Milliarden Euro auf die Länder. Die Gemeinden werden dagegen um 400 Millionen Euro entlastet.

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