Neue Milliarden, neue EU? : Was Sie über die Gipfel-Ergebnisse wissen müssen

Ein Paket von mehr als 1,8 Billionen Euro hat der EU-Gipfel beschlossen. Woher kommt das Geld? Wer kontrolliert es? Und was folgt für Deutschland? Ein Überblick.
Wie teilt sich das Paket auf?
Es besteht aus zwei Teilen: dem regulären mehrjährigen EU-Budgetrahmen 2021 bis 2027 und dem von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen Corona-Wiederaufbauplan. Der EU-Haushalt soll für die sieben Jahre ein Volumen von 1,074 Billionen Euro haben. Das entspricht rund 1,06 Prozent der Wirtschaftsleistung (vor der Corona-Krise), ist also weniger als die von der Europäischen Kommission 2018 vorgeschlagenen 1,14 Prozent. Finanziert wird das EU-Budget wie bisher weitgehend aus den Beiträgen der Mitgliedstaaten. Der Wiederaufbauplan soll 750 Milliarden Euro umfassen, wie es von der Leyen Ende Mai vorschlug – und damit 250 Milliarden Euro mehr als von Kanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron Mitte Mai vorgesehen.
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