FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Neue Milliarden, neue EU? :
Was Sie über die Gipfel-Ergebnisse wissen müssen

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Diskussionen in der Runde (v.l.n.r.): Mark Rutte, Premierminister der Niederlande, Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, am Dienstag in Brüssel
Diskussionen in der Runde (v.l.n.r.): Mark Rutte, Premierminister der Niederlande, Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, am Dienstag in Brüsseldpa

Ein Paket von mehr als 1,8 Billionen Euro hat der EU-Gipfel beschlossen. Woher kommt das Geld? Wer kontrolliert es? Und was folgt für Deutschland? Ein Überblick.

Wie teilt sich das Paket auf?

Es besteht aus zwei Teilen: dem regulären mehrjährigen EU-Budgetrahmen 2021 bis 2027 und dem von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen Corona-Wiederaufbauplan. Der EU-Haushalt soll für die sieben Jahre ein Volumen von 1,074 Billionen Euro haben. Das entspricht rund 1,06 Prozent der Wirtschaftsleistung (vor der Corona-Krise), ist also weniger als die von der Europäischen Kommission 2018 vorgeschlagenen 1,14 Prozent. Finanziert wird das EU-Budget wie bisher weitgehend aus den Beiträgen der Mitgliedstaaten. Der Wiederaufbauplan soll 750 Milliarden Euro umfassen, wie es von der Leyen Ende Mai vorschlug – und damit 250 Milliarden Euro mehr als von Kanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron Mitte Mai vorgesehen.

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