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Weitere Nachrichten : Bahn-Fahrgäste müssen vorerst keine Streiks fürchten

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Bild: dpa

Das Cloud-Geschäft bei Oracle wächst kräftig, die EU deckelt die Gebühren beim Kreditkarten-Einkauf und die französische Justiz hat der Schweizer Großbank UBS eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro auferlegt.

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          Bahn-Fahrgäste müssen vorerst keine Streiks fürchten

          Bei der Deutschen Bahn ist die Gefahr eines Streiks auf absehbare Zeit gebannt. Nach monatelangem Streit sind der Konzern und die Lokführergewerkschaft GDL auf dem Weg zu einem Tarifabschluss für das Jahr 2014 vorangekommen. Von Januar an wird für die Folgezeit verhandelt. Vor dem Treffen am Mittwoch hatte die Gewerkschaft noch mit „massiven Arbeitskämpfen“ gedroht.

          Cloud-Geschäft bei Oracle wächst kräftig

          Ein kräftiges Wachstum im Cloud-Geschäft hat dem Software-Konzern Oracle geholfen, im vergangenen Quartal die Erwartungen der Börse zu übertreffen. Der Konzernumsatz legte im Jahresvergleich um drei Prozent auf knapp 9,6 Milliarden Dollar zu. Dabei wuchs das Geschäft mit Cloud-Software um fast 40 Prozent, wie Oracle nach amerikanischem Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Die Aktie rückte nachbörslich zeitweise um 3,5 Prozent vor.

          EU deckelt Gebühren beim Kreditkarten-Einkauf

          In Europa sinken die Gebühren für Einkäufe mit Kredit- und EC-Karten. Damit würden Händler entlastet und letztlich auch die Kunden, teilte das Europaparlament am Mittwochabend nach Verhandlungen mit Vertretern der 28 EU-Mitgliedstaaten mit. Der Kompromiss muss später noch von der Volksvertretung und dem EU-Ministerrat in Brüssel - dort sind die Mitgliedstaaten vertreten - förmlich bestätigt werden. Bei der Deckelung geht es um Verarbeitungsgebühren, die Banken untereinander festlegen und von den Einzelhändlern verlangen, wenn Kunden beim Einkauf mit Karte zahlen.

          Milliardenhohe Kaution gegen UBS in Frankreich bestätigt

          Die französische Justiz hat der Schweizer Großbank UBS definitiv eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro auferlegt. Der französische Kassationshof bestätigte am Mittwoch nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP einen Entscheid des Pariser Appellationsgerichts. Die UBS zeigte sich in einer Mitteilung enttäuscht. Die französische Justiz hatte die Ermittlungen gegen die Großbank wegen mutmaßlicher Beihilfe zu Steuerhinterziehung 2012 aufgenommen. Im Juli wurden diese ausgeweitet und es wurde ein Anklageverfahren wegen Geldwäscherei eingeleitet.

          Fahrdienst-Vermittler Uber beschwert sich bei EU-Kommission

          Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat sich bei der Europäischen Kommission in Brüssel wegen geplanter Auflagen für Chauffeurdienste in Frankreich beschwert. Das Gesetz soll im Januar in Kraft treten und legt Mindeststandards für Fahrdienste fest.

          Novartis erhält Zulassung in Amerika für Xtoro gegen Außenohrentzündung

          Novartis hat die Zulassung in den Vereinigten Staaten für das Medikament Xtoro zur Behandlung von Außenohrentzündung (otitis externa) erhalten. Die Ohrentropfen werden zur Behandlung bei akuter Entzündung des äußeren Ohres und des äußeren Gehörganges zugelassen, wie die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) am Mittwochabend mitteilt. Die Zulassung basiert auf zwei klinischen Tests, in denen das Medikament seine Sicherheit und Wirksamkeit belegt habe, hieß es weiter.

          Amgen erhöht Quartalsdividende kräftig

          Der weltweit größte Biotechkonzern Amgen erhöht die Quartalsdividende deutlich. Für das erste Quartal 2015 sollen je Aktie 79 amerikanische Cent ausgeschüttet werden, teilte der Konzern am Mittwochabend mit. Das seien 30 Prozent mehr als in jedem der vorangegangenen vier Quartale. Von Bloomberg befragte Analysten hatten dies erwartet.

          EVG verlangt Einmalzahlung auch für Bahn-Servicekräfte

          Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hält das jüngste Tarifangebot der Bahn für nicht ausreichend. Denn darin würden die Service- und Reinigungskräfte und das Wachpersonal nicht berücksichtigt. Auch diese Dienstleister müssten wie die anderen Eisenbahner eine Einmalzahlung erhalten, forderte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Die EVG erwarte von der Bahn eine entsprechende Zusage in der nächsten Verhandlungsrunde am 14. Januar.

          Gericht: ProSieben darf regionalisierte Werbung schalten

          ProSieben darf künftig in unterschiedlichen Regionen zur selben Zeit unterschiedliche Werbespots zeigen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch entschieden.

          Alnatura ruft erneut Getreidebrei zurück

          Das Bio-Handelsunternehmen Alnatura ruft erneut einen Getreidebrei für Säuglinge und Kleinkinder zurück. Er könne Spuren des Pflanzeninhaltsstoffs Tropanalkaloid enthalten, teilte das Unternehmen am Mittwoch im südhessischen Bickenbach mit. Betroffen sei Alnatura Hirse-Getreidebrei mit Reis mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. August 2015. Kunden sollen die Ware vorsorglich zurückzubringen. Es gebe Ersatz. Vor drei Wochen hatte es bereits eine ähnliche Rückrufaktion gegeben.

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