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Weitere Nachrichten : Amerikanische Autokäufer schlagen im Mai zu

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Bild: AFP

BMW verkauft in Amerika im Mai mehr Autos als Volkswagen, Volkswagen startet eine Kapitalerhöhung für die Übernahme von Scania und Thyssen-Krupp beruft einen neuen Chef für das Krisen-Stahlwerk in Brasilien.

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          Amerikanische Autokäufer schlagen im Mai zu

          Der amerikanische Automarkt wird von der regen Nachfrage nach Geländewagen und Pick-up-Trucks getrieben. Im Mai legten die gesamten Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf mehr als 1,6 Millionen Autos zu, wie der Branchendienst Autodata am Dienstag ausrechnete. Experten hatten nicht mit einem solch starken Monat gerechnet.

          BMW verkauft in Amerika im Mai mehr Autos als Volkswagen

          Eine reißende Nachfrage nach SUV-Modellen in den Vereinigten Staaten hat den Autobauer BMW im Mai zum nächsten Rekord getragen. Zusammen mit der Tochter Mini verkauften die Münchner über 35.300 Neuwagen - und damit sogar mehr als die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw, die knapp 32.200 Autos losschlug. In der Summe der ersten fünf Monate liegt VW aber noch vorne. Bei den Geländelimousinen wie dem BMW X5 lagen die Verkaufszahlen sogar 80 Prozent höher als vor einem Jahr, wie BMW am Dienstag mitteilte. Konzernweit stand im Mai ein Plus von gut 13 Prozent, seit Januar liegt BMW knapp 5 Prozent besser als in den ersten fünf Monaten 2013.

          Trotz Rekord-Mai: Daimler fällt in den Vereinigten Staaten hinter BMW zurück

          Trotz Rekordverkäufen im Mai ist Daimlers Pkw-Marke Mercedes-Benz in den Vereinigten Staaten hinter den Rivalen BMW zurückgefallen. In den ersten fünf Monaten kamen die Stuttgarter auf gut 125.000 verkaufte Autos, wie sie am Dienstag mitteilten. Der Münchner Rivale setzte von seiner Kernmarke in den ersten fünf Monaten aber rund 2000 Stück mehr ab. Beide Hersteller ringen in Amerika um den Thron der Premium-Marken, im April hatte Daimler noch knapp vorne gelegen. Die Volkswagen-Tochter Audi rangiert weiter dahinter.

          Volkswagen startet Kapitalerhöhung für Scania-Übernahme

          Volkswagen hat seine geplante Kapitalerhöhung für die Komplettübernahme der schwedischen Lkw-Tochter Scania eingeläutet. Mit dem Verkauf neuer Vorzugsaktien will Europas größter Autobauer bis zu 2 Milliarden Euro erlösen, wie der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Die Anteilsscheine sollen von den beteiligten Banken in einem beschleunigten Verfahren an professionelle Investoren weitergereicht werden, anschließend will das Unternehmen die Zahl der Aktien und den Ausgabepreis bekanntgeben.

          Thyssen-Krupp beruft neuen Chef für Krisen-Stahlwerk in Brasilien

          Das Industrieunternehmen Thyssen-Krupp hat einen neuen Chef für sein Problem-Stahlwerk in Brasilien. Seit Monatsbeginn leitet Walter Medeiros die Anlage, deren Bau den gesamten Konzern in eine tiefe Krise gebracht hatte. Medeiros löst Jorge Luiz Ribeiro de Oliveira ab, der nach dem technischen Hochlauf des Werks eine Herausforderung außerhalb des Unternehmens sucht, wie Thyssen-Krupp am Dienstag mitteilte. Die Aufgabe des neuen Werk-Chefs ist es, die Anlage effizienter zu machen und den dort produzierten Stahl auf dem amerikanischen Kontinent zu vermarkten. Medeiros gilt als Kenner des dortigen Marktes, er ist seit 1988 im Konzern.

          Novartis präsentiert Detaildaten aus erfolgreicher Phase-III-Studie für Jakavi

          Der schweizerische Pharma-Konzern Novartis hat die detaillierten Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit Jakavi bei einer seltenen Blutkrebserkrankung vorgestellt. Auf der Basis der Studienergebnisse würden noch dieses Jahr weltweit Zulassungsanträge eingereicht, bestätigte der Konzern am Dienstag beim Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago früher gemachte Aussagen.

          Mexikanischer Ölkonzern Pemex zieht sich bei Repsol zurück

          Nach einem jahrelangen Richtungsstreit zieht sich der mexikanische Staatskonzern Pemex weitgehend aus dem spanischen Erdölunternehmen Repsol zurück. Pemex verkaufe einen Anteil von 7,86 Prozent für rund 2,2 Milliarden Euro, teilte am Dienstag die Citigroup mit, die den Verkauf abwickelt. Mit einem Aktienpaket von 9,34 Prozent sind die Mexikaner der drittgrößte Anteilseigner an Repsol. 2011 war Pemex mit dem Versuch gescheitert, einen Wechsel der Repsol-Führung durchzusetzen. Der Vorstand warf Pemex vor, das Unternehmen aufspalten zu wollen. Im November vergangenen Jahres erklärte der mexikanische Staatskonzern, der Gewinn aus seiner Investition bleibe hinter den Erwartungen zurück.

          Renault-Chef: Google-Auto muss großen Herstellern keine Sorgen machen

          Googles selbstfahrende Autos müssen etablierten Herstellern nach Einschätzung von Renault-Chef Carlos Ghosn keine großen Sorgen bereiten. Fahrzeuge zu bauen, mache viel Arbeit und die Margen seien vergleichsweise gering, sagte der Manager am Dienstag bei einer Veranstaltung zum Thema „Das Auto der Zukunft“ in Paris. Er vermute, dass Google über den jüngst vorgestellten Prototyp seines eigenen selbstfahrenden Wagens vor allem Wege suche, seine Innovationen bei großen Herstellern unterzubringen.

          Bulgarien hält trotz EU-Bedenken an South-Stream-Projekt fest

          Bulgarien hält ungeachtet drohender Sanktionen aus Brüssel an dem Gasleitungsprojekt South Stream mit Rusland fest. „Wir müssen Charakter zeigen und die Entscheidung zum Bau der South-Stream-(Pipeline) endgültig umsetzen“, sagte der Vizechef der regierenden Sozialisten Dimitar Dabow in Sofia. Dies habe die Parteiführung bei einem Treffen am Dienstag bekräftigt. Dabow beklagte „politischen Druck“ der EU.

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