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Weitere Nachrichten : Air Berlins Zahlen sind tiefrot

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Im Flug. Bild: dpa

Die Berliner Fluggesellschaft macht einen dreistelligen Millionenverlust. Der Taxiverband will eine Rabattaktion von MyTaxi prüfen lassen. Und Holcims Angebot für Lafarge hat jetzt eine Frist.

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          Air Berlin startet wieder mit großem Verlust ins Jahr

          Die kriselnde Fluggesellschaft Air Berlin ist nach dem Rekordverlust von 2014 erneut mit tiefroten Zahlen ins neue Jahr gestartet. Im meist schwachen ersten Quartal flog Deutschlands zweitgrößte Fluglinie unter dem Strich einen Verlust von 210 Millionen Euro ein, wie sie am Montagabend mitteilte. Das Minus fiel praktisch genauso hoch aus wie ein Jahr zuvor. Über Rückenwind von den Lufthansa-Streiks und die früheren Osterferien konnte sich der neue Vorstandschef Stefan Pichler nur kurz freuen: Höhere Zinsen und ungünstige Finanzgeschäfte zehrten die Verbesserungen wieder auf.

          Taxiverband will Rabattaktion von MyTaxi prüfen lassen

          Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) geht nach einem Zeitungsbericht auf Distanz zu seinem langjährigen Partner Daimler . Die hundertprozentige Daimler-Tochter MyTaxi „greift unsere Vermittlungszentralen und Strukturen massiv an“, sagte BZP-Präsident Michael Müller den „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstag). Anlass sei eine Marketingaktion von MyTaxi, die bestehenden Vermittlungszentralen Konkurrenz mache. Die Smartphone-App MyTaxi ermöglicht die direkte Verbindung zwischen Fahrgast und Taxifahrer ohne den Umweg über die Taxi-Zentrale.

          Holcim-Angebot für Lafarge-Aktien läuft vom 1. Juni bis 3. Juli

          Die Frist für die Annahme des Übernahmeangebots des schweizerischen Baustoffkonzerns Holcim für den französischen Konkurrenten Lafarge läuft vom 1. Juni bis 3. Juli. Am 9. Juli soll dann das Ergebnis des Angebots veröffentlicht werden. Nachdem die Holcim-Aktionäre am vergangenen Freitag den Weg für die Übernahme freigemacht hatten, veröffentlichten die Schweizer am Montagabend den Angebotsprospekt.

          Mainova AG soll weiterhin Frankfurt mit Wasser versorgen

          Die Mainova AG soll auch in den kommenden 20 Jahren Frankfurt mit Wasser versorgen. Ein entsprechender Konzessionsvertrag nehme nach einem Beschluss am Montag im Magistrat nun den Weg in die Stadtverordnetenversammlung, teilte die Stadt am Abend mit. Er sehe eine Vertragslaufzeit von 20 Jahren ab dem 15. September 2015 vor und enthalte die Option für die Stadt, die Wasserversorgungsanlagen anschließend selbst übernehmen zu können. Um den Auftrag hatte sich auch noch ein zweites Unternehmen beworben. Die Mainova AG versorgt nach den Angaben rund 700.000 Menschen im Frankfurter Stadtgebiet mit jährlich rund 45 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.

          EU-Agrarminister weiter uneins bei Grenzwerten für Öko-Lebensmittel

          Spezielle Schadstoff-Grenzwerte für Öko-Lebensmittel bleiben in Europa vorerst umstritten. Die EU-Agrarminister konnten sich am Montag in Brüssel nicht auf entsprechende Pläne einigen, wie der lettische Agrarminister Janis Duklavs mitteilte. Er leitete das Treffen, weil sein Land derzeit den Vorsitz der EU-Staaten führt. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) lehnt solche Werte speziell für Bioprodukte ab - und verweist dabei auf Schadstoff-Grenzwerte, die für alle Lebensmittel gelten, egal ob bio oder nicht. Die EU-Kommission hatte Extra-Grenzwerte ins Spiel gebracht, in Belgien und Italien gibt es solche Regeln bereits.

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