Ausverkauf in Asien : Anleger flüchten in den Yen

Die Kurse von Tokio bis Mumbai fallen weiter. Weil die Anleger sich gegen Risiken absichern wollen, wird der Yen immer mehr zur Fluchtwährung. Das macht der japanischen Wirtschaft Probleme.
Der Ausverkauf an den asiatischen Börsen hat sich am Mittwochmorgen fortgesetzt. Während die Handelsplätze in den chinesisch bestimmten Ländern der Region aufgrund des Neujahrsfestes weiter geschlossen bleiben, gaben die Kurse von Tokio über Sydney bis Mumbai weiter nach. Die Börsen in Singapur und Malaysia öffneten erstmals nach zwei Tagen wieder und verloren deutlich: Der Index am Finanzplatz in Singapur büßte weitere 1,8 Prozent bis zum Mittag ein. Der Topix in Tokio verlor noch einmal 2,6 Prozent, nachdem er am Dienstag schon 5,5 Prozent nachgegeben hatte. Der Nikkei 225 ging um ebenfalls 2,6 Prozent auf 15.674 Punkte zurück. In Sydney sanken die Kurse um 1,6 Prozent und pendeln nun um ihren niedrigsten Stand seit Sommer 2013. Damit sank der Regionalindex MSCI bis Mittwochmittag um 1,3 Prozent.





