Zwanziger greift DFB an
Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger bezeichnet während des „Sommermärchen“-Prozesses das Verhalten des Verbands als „unredlich, unanständig und nicht hinnehmbar.“
Beim DFB kommt es zu einer Kampfabstimmung, die hätte verhindert werden können. Nun droht Stillstand im Verbandspräsidium.
Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger bezeichnet während des „Sommermärchen“-Prozesses das Verhalten des Verbands als „unredlich, unanständig und nicht hinnehmbar.“
Reinhard Grindel, der frühere DFB-Präsident, trägt als Zeuge wenig zur Aufklärung des Vorwurfs der Steuerhinterziehung bei. Aber er berichtet über das damalige Binnenklima im größten Fußball-Verband der Welt.
Fritz Keller war DFB-Präsident. Jetzt ist er wieder Winzer, cruist im Tesla durch sein Heimatgebirge, genießt Wein und Lammleber. Beim DFB sieht er „deutschen Filz“.
Warum Qatar dem Fußballverband Rheinland Fußballplätze finanziert. Und: Wie das Geld vom Emir an die Ahr kam, die Familie Zwanziger ging und eine alte Freundschaft zerbrach.
Warum hacken alle auf dem IOC-Präsidenten herum? Muss viel arbeiten der Mann. Mannschaftskürzel auswendig lernen, Geld zählen, einschmeichelnde Sätze in fremden Sprachen einstudieren. Eine Glosse.
Der DFB soll von 2023 an von Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke in den Führungsgremien von FIFA und UEFA vertreten werden. Peter Peters und Rainer Koch stellen ihre Ämter zur Verfügung.
Der DFB hat zurückhaltend auf das Angebot seines früheren Vizepräsidenten Rainer Koch reagiert, sich vorzeitig aus dem Exekutivkomitee der UEFA zurückzuziehen. Der Strippenzieher im Fußball will wieder als Richter arbeiten.
Nach seiner krachenden Niederlage beim DFB-Bundestag zieht Rainer Koch persönliche Konsequenzen. Er bietet den vorzeitigen Rückzug aus der UEFA an. In Bayern will er nicht zur Wiederwahl antreten.
Das System Koch ist gestoppt. Im DFB-Präsidium finden sich nun so viele Frauen wie noch nie. Doch es bleiben Fragen. Und die großen Verlierer sind noch da. Der Weg zu einem modernen DFB ist weit.
Der neue DFB-Präsident Bernd Neuendorf muss für Ruhe, Einigkeit und Vertrauen sorgen. Eine große Aufgabe. Dass Rainer Koch bei der Wahl ins Präsidium durchfiel, hat fast eine historische Dimension.
Der krisengeschüttelte Deutsche Fußball-Bund wählt Bernd Neuendorf zum neuen Präsidenten. Rainer Koch erntet einige Pfiffe – und fällt bei der Abstimmung über den Stellvertreterposten krachend durch.
Der DFB steht bei seinem Bundestag vor einer entscheidenden Weichenstellung. Er muss die alten Querelen hinter sich lassen. Doch der einflussreiche Taktiker Rainer Koch hat nicht vor, Platz zu machen.
Am Freitag wird in Bonn gewählt. Davor wenden sich drei frühere DFB-Präsidenten in einer gemeinsamen Erklärung gegen den einflussreichen Funktionär Rainer Koch. Darin fordern sie sein Aus.
Wer wird Präsident des Deutschen Fußball-Bundes? Die Kandidaten Peter Peters und Silke Sinning im Gespräch über die Führungskrise im deutschen Fußball – und die Versäumnisse in der Nachwuchsarbeit.
Einst diente er Gerhard Schröder. Nun will Bernd Neuendorf neuer DFB-Präsident werden. Er tritt gegen Profifunktionär Peter Peters an und gilt als Favorit. Wer ist dieser Mann? Und wofür steht er?
Nach einer rassistischen Beleidigung beim Spiel zwischen Duisburg und Osnabrück wird die Partie abgebrochen – zum ersten Mal überhaupt im deutschen Profifußball. Ein 55 Jahre alter Verdächtiger ist identifiziert.
Der DFB würdigt die Arbeit des Eintracht-Museums und verleiht ihm den Julius-Hirsch-Preis für die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Die Ehrung macht Museumsleiter Matthias Thoma stolz.
Kein neuer Gedanke, kein neuer Weg: Der frühere Präsident Keller rechnet ab, die alten Kräfte spielen ihr altes Spiel. Doch das Projekt Doppelspitze könnte den Weg in die Zukunft weisen – mit Frauen.
Wie geht man um mit Bengalos und Krawallmachern im Fanblock? Die Frage beschäftigt den Fußball seit langem. Der DFB bittet stellvertretend die Vereine zur Kasse. Das ist rechtens, sagt jetzt der BGH.
Das Anfangsverdacht im Steuerverfahren gegen den DFB-Interimspräsidenten Rainer Koch konnte nicht bestätigt werden.
Die Chefs der Landes- und Regionalverbände im Deutschen Fußball-Bund konferieren drei Tage in Hamburg. Namen für die Präsidentschaftswahl werden im Anschluss nicht genannt. Aber ein klares Profil.
DFB-Vizepräsident Koch fordert, die Idee einer Weltmeisterschaft alle zwei Jahre nicht weiterzuverfolgen. Besonders die Entwicklung des Frauenfußballs leidet unter den neuen Ideen der FIFA.
Der Verband sei „aufgewühlt“, bekannte Koch, aber kein Sanierungsfall. Der DFB-Interimspräsident ruft zur Geschlossenheit auf und verbindet seinen Appell mit einem Wahlaufruf.
Der Druck, der auch in politischen Fragen auf Sportlern lastet, lässt sich nur lindern, wenn die Verbände glaubwürdig werden. Doch Glaubwürdigkeit lässt sich nicht einfach anknipsen.
Die UEFA lehnt Regenbogenfarben für die Münchner Arena ab und stößt damit auf heftige Kritik und massive Gegenreaktionen. DFB-Funktionär Koch verteidigt die Entscheidung. Fußball-Ikone Lineker reagiert auf seine Weise.
Dass ein Funktionär über Veränderungen einer Kommission mitbestimmen darf, von der er fürchten muss, dass sie ihn entmachtet, ist ein skandalöser Vorgang. Der DFB verspielt jegliches Vertrauen.
DFB-Interimspräsident Rainer Koch wehrt sich gegen Kritik an der Neubesetzung der Spitze der Ethikkommission. Hans-Joachim Eckert ist „nicht abgeneigt“, sich einer Aufgabe in dem Gremium zu stellen.
Der DFB sprengt seine gegen Interimspräsident Koch ermittelnde Ethikkommission – und löst Entsetzen aus unter den Betroffenen und Empörung in der Politik.
Rainer Koch und Peter Peters führen den DFB derzeit interimsmäßig an. In der seit Monaten anhaltenden Führungskrise gibt es nun die nächste Streitigkeit. Peters ärgert sich über ein Interview Kochs.
Nie waren Frauen im DFB gefragter als in diesen Tagen – um sie zu instrumentalisieren. Der Verband ist weit davon entfernt, wieder in die Spur zu kommen. Die neue Doppelspitze harmoniert überhaupt nicht.
Auch das Kapitel Friedrich Curtius ist beim DFB beendet. Nach Präsident Fritz Keller geht der höchste Hauptamtliche. Mit Heike Ullrich besetzt, zumindest vorübergehend, erstmals eine Frau den Posten.
In einem Positionspapier fordern neun Kritikerinnen, unter ihnen Bibiana Steinhaus-Webb, mehr weibliche Beteiligung im DFB. Sie wollen eine Quote – und vielleicht sogar eine Präsidentin.
Peter Peters steht mit Rainer Koch vorübergehend an der Spitze des DFB und erlebt damit einen Karrierehöhepunkt. Viel zu hören ist aber von ihm nicht. Wer ist Peters und was qualifiziert ihn?
Es wird eine enorme Herausforderung, nach Fritz Kellers Rücktritt überhaupt einen respektablen Kandidaten zu finden. Oder eine Kandidatin. Die goldenen DFB-Zeiten werden so schnell nicht wiederkommen.
Fritz Keller vollzieht den angekündigten Rücktritt als DFB-Präsident. Sein Urteil über seine Funktionärskollegen ist harsch. Er fordert, was er selbst nicht durchsetzen konnte: Integrität statt interner Machtkämpfe.
Fritz Keller vollzieht den angekündigten Rücktritt. Schon wieder braucht der Deutsche Fußball-Bund einen neuen Präsidenten. Seinen Abschied nutzt Keller für einen letzten Rundumschlag.