Infantino-Kritiker halten an Rücktrittsforderung fest
Stundenlang tagen die Funktionäre der FIFA. Doch die erhofften Antworten nach dem Skandalsommer liefert Präsident Gianni Infantino nicht. Seine Gegner pochen weiter auf einen radikalen Wandel.
Von Al-Khelaifi bis Čeferin: Immer mehr potenzielle Herausforderer für FIFA-Boss Infantino winken ab. Der DFB-Präsident bleibt bei der Suche aber optimistisch – womöglich wegen Berichten aus England.
Stundenlang tagen die Funktionäre der FIFA. Doch die erhofften Antworten nach dem Skandalsommer liefert Präsident Gianni Infantino nicht. Seine Gegner pochen weiter auf einen radikalen Wandel.
Erstmals seit dem Eklat um die Pläne zur WM-Vermarktung treffen Gianni Infantino und seine Gegner aufeinander. Der Poker um die Fußballmacht spitzt sich zu. Worum geht es genau bei dem Treffen?
Aleksander Ceferin strebt eine weitere Amtszeit als UEFA-Präsident an und soll Europas Widerstand gegen Infantino anführen. Einen Gegenkandidaten gibt nach dem Treffen in Berlin es noch nicht – aber einen Plan.
Vor dem UEFA-Spitzentreffen in Berlin sendet DFB-Präsident Bernd Neuendorf eine scharfe Botschaft: „Wir müssen ihn vom Platz stellen.“ Aber zuerst geht es noch um etwas anderes.
Das Verhältnis zur FIFA-Führung sei nach dem Scheitern der WM-Verkaufspläne „natürlich zerrüttet“, sagt DFB-Präsident Neuendorf. In der UEFA prüfe man, wie sich das „System FIFA nachhaltig verändern“ lasse.
Seit Jahren sorgt die Aufstiegsregelung in den Regionalligen für Unmut bei Fans und Vereinen. Denn: Nicht alle Meister steigen automatisch auf. Deshalb drängt der DFB auf einen besonderen Termin.
Der europäische Verband geht auf Konfrontationskurs mit dem FIFA-Präsidenten. Die geplatzten WM-Pläne seien ein Sieg für den Fußball, aber: „Das darf nicht das Ende der Geschichte sein.“ Auch DFB-Präsident Neuendorf fordert grundlegende Änderungen.
Jürgen Klopp will beim DFB jeden Stein umdrehen. Aber mit wem? Eine Personalie, die erst durch den Trainer erwähnt wird, sollte den Verband besorgen. Denn sie sagt viel über die neuen Machtverhältnisse aus.
Keine Unterschrift des DFB für Infantino. Verwandelt sich Bernd Neuendorf in Heinrich den Löwen, der Kaiser Barbarossa die Gefolgschaft verweigerte? Nein. Gut also, dass es in Europa eine Löwin gibt.
Bei seiner Vorstellung deutet Jürgen Klopp an, was er als Bundestrainer vorhat. Seinen Auftritt verbindet er mit großer Medienkritik. Und man ahnt, dass beim DFB von nun an vor allem einer das Sagen hat.
Auf Anhieb übernimmt Jürgen Klopp die Regie. Die laut DFB „beste Lösung“ für den Posten des Chefcoaches bringt ihren Tross mit. Auch ein Weltmeister von 2014 greift ein.
Was sich seit langem angedeutet hat, ist nun offiziell: Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer. Er soll den deutschen Fußball zurück an die Weltspitze führen. Neben ihm kommt auch Per Mertesacker zum DFB.
Vier Männer beraten über vier Stunden: In New York arbeitet die DFB-Spitze an der Lösung der Bundestrainer-Frage. Dabei wird sich offenbar auf wesentliche Eckpunkte eines Vertrags mit Jürgen Klopp verständigt.
Rudi Völler soll Sportdirektor des DFB bleiben. Warum das so ist, bleibt undeutlich. Seine Versäumnisse hingegen zeigen sich immer deutlicher.
FIFA-Präsident Infantino hat bei der WM einen Schaden angerichtet, den er nicht mehr reparieren kann. Die UEFA, und damit auch der DFB, müssten statt Aufklärung seine Absetzung fordern.
Früher rissen deutsche Fußballteams das Land mit und schufen Identifikation. Wenn das irgendwann wieder so sein soll, muss sich fast alles ändern – auch an der Spitze des DFB.
Erst mal unsichtbar: Das frühe Scheitern bei der WM stellt dem deutschen Fußball eine drängendere Frage als die nach dem nächsten Bundestrainer.
Der Bundestrainer ist bei dieser WM gescheitert. Er hat sein Team und sich in seinen Möglichkeiten maßlos überschätzt.
EU-Abgeordnete drängen die FIFA-Ethikkommission, die Beschwerde gegen Präsident Infantino schnell und gründlich zu behandeln. Anlass ist der eigens erfundene Friedenspreis für Donald Trump.
Die US-Amerikaner interessieren sich nicht wirklich für die WM. Kommt in den nächsten Wochen noch etwas von der Begeisterung an, die man in Kanada und Mexiko spürt?
Der DFB will bei dieser WM den Spagat zwischen kritischem Geist und ungetrübter Fußball-Freude schaffen. Oke Göttlich und Bernd Neuendorf spielen mit verteilten Rollen.
Niemand erwartet vom Deutschen Fußball-Bund, Weltpolitik zu betreiben. Aber er macht vor der Fußball-Weltmeisterschaft nicht mal den Versuch, sich dem Untragbaren zu widersetzen.
Zwei Männer, die immer mehr Macht auf sich vereinen – Über ihre Beziehung, milliardenschwere Interessen und politische Konflikte, die 2026 die WM überschatten.
Zwei Männer, die immer mehr Macht auf sich vereinen: Wir sprechen über die Beziehung von Trump und Infantino, milliardenschwere Interessen – und politische Konflikte, die 2026 die WM überschatten.
Die WM-Vorbereitung beginnt, und prompt ist klar: Der DFB versucht bis auf Weiteres, alle Fangfragen dieser Weltmeisterschaft wegzuvöllern. Da fällt umso mehr auf, dass der DFB-Präsident schon wieder abgetaucht ist.
Nur ein deutscher Schiedsrichter darf zur Fußball-WM. Weil man alle anderen in der Pfeife rauchen kann? Nein, aber es passt ins Bild, dass der DFB bei dieser Aufgabe aus der Puste gekommen ist.
In der Diskussion um die Fußball-WM in einem „Land, welches Krieg treibt“, fordert der Präsident von St. Pauli eine Verbandslinie: „Fahren wir dahin, wie fahren wir dahin, was ist die Aussage?“
Der Deutsche Fußball-Bund will eine Debatte über die Weltmeisterschaft bei Donald Trump unbedingt vermeiden. Das Auftreten des Verbands verwundert Politiker – und lässt die Spieler allein.
Boykott der WM 2026? Beim Deutschen Fußball-Bund wird schon die Debatte verweigert. Der Verband schweigt zu dem, was alle täglich sehen können. So steuert er bei der WM auf den nächsten Fehlschlag zu.
Die Frage nach einem Boykott der Fußball-WM 2026 in den USA sorgt für öffentliche Aufmerksamkeit. Beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga ist sie auch Thema. Die Fußball-Bosse äußern sich.
Aus der Weltmeisterschaft in Qatar hat der DFB Lehren gezogen: Leider die falschen. Sein Präsident erregt schon Monate vor dem Trump-Turnier Besorgnis.
Für die Auslosung der WM-Gruppen kommen reichlich Stars nach Washington. Donald Trump äußert sich schon vor der Show – und bekommt auf der Bühne einen umstrittenen Preis vom FIFA-Präsidenten.
Einen Tag nach der Finalniederlage der DFB-Frauen in der Nations League gibt die UEFA bekannt, dass die Fußball-Europameisterschaft 2029 in Deutschland stattfindet. Gespielt wird in acht Stadien.
„Wir wollen neue Maßstäbe setzen“: Deutschland bewirbt sich um die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2029. Der DFB setzt dabei auf Alexandra Popp und ein großes Versprechen.
Bernd Neuendorf geht in seine zweite Amtszeit als DFB-Präsident. Er möchte den Verband nach Jahren der Konsolidierung fit für die Zukunft machen. Beim Bundestag gibt es auch eine Kampfabstimmung.
Derzeit kämpft der Deutsche Fußball-Bund um den Zuschlag für die Frauen-EM 2029. Präsident Bernd Neuendorf blickt vor dem Bundestag aber schon weiter voraus: auf die Männer-WM 2038 und 2042.