So fühlt sich ein Marathon an
Er ist kräftezehrend – und vor allem eine existentielle Erfahrung. Acht Läufer rennen ihren Erinnerungen an 42,195 Kilometer hinterher.
Er ist kräftezehrend – und vor allem eine existentielle Erfahrung. Acht Läufer rennen ihren Erinnerungen an 42,195 Kilometer hinterher.
In der Schweiz steht Jan Ullrich wegen einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss vor Gericht. Der Deal zwischen Anklage und Verteidigung schien perfekt – doch das Gericht machte beiden Parteien einen Strich durch die Rechnung.
Nach der Alkoholfahrt des früheren Radprofis Jan UIlrich hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen „grober Verletzung der Verkehrsregeln“ erhoben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Bewährungsstrafe und eine empfindliche Geldbuße.
Ein Erfolg für die Geschichtsbücher. John Degenkolb hat das Zeug, dem deutschen Radsport einen speziellen Dienst zu erweisen. Er scheint um seine Verantwortung zu wissen.
Am Sonntagabend werden die deutschen Sportler des Jahres gekürt – wir haben unsere Favoriten dagegen schon gefunden: Im F.A.S.-Interview sprechen Triathlet Sebastian Kienle und Radprofi Marcel Kittel über ihr Jahr 2014, falsche und richtige Signale im Kampf gegen Doping und GPS-Ortung für Spitzensportler.
Die Doper-Generation um Jan Ullrich hatte fast jedes Interesse der Deutschen am Profi-Rennsport zerstört. Ihre Nachfolger kämpfen um Aufmerksamkeit - und den WM-Titel im Straßenrennen.
Haarshampoo-Hersteller Alpecin steigt als Sponsor beim Radrennstall Giant-Shimano mit den deutschen Stars Kittel und Degenkolb ein. Überhaupt herrscht wieder Bewegung im Radsport.
Jens Voigt ist als letzter Vertreter einer skandalösen deutschen Generation von Radprofis abgetreten. Die neue Garde will die alten Sünder abhängen. Und wirklich: Kurz vor der Radsport-WM nähert sich die ARD wieder an. Doch wie gut sind die verlorenen Söhne wirklich?
Ach, Doping, ein leidiges Thema. Alexander Winokurow wischt es am liebsten kurzerhand weg. Der ehemalige Radprofi sitzt als Teamchef von Astana wieder fest im Sattel – und auch als glorreicher Vertreter Kasachstans.
Bis zu sechs Monate Gefängnis drohen Jan Ullrich für seine mutmaßliche Trunkenheitsfahrt. Im Kanton Thurgau hat die Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung des Unfalls begonnen.
Der frühere Radprofi Jan Ullrich hat in der Schweiz einen Unfall verursacht. Nun gibt der Tour-de-France-Sieger zu: Er war zu schnell. Und Alkohol war auch im Spiel.
Wirbel um Jan Ullrich: Der ehemalige deutsche Radstar und Tour-de-France-Sieger von 1997 ist in einen Unfall verwickelt. Er bestreitet Alkoholeinfluss.
ESSEN (dpa). Jan Ullrich ist von seinem früheren Arbeitgeber Günther Dahms auf Rückzahlung von drei Monatsgehältern in Gesamthöhe von rund 300 000 Euro ...
Im Alter von 38 Jahren steigt Andreas Klöden vom Rad. Der zweimalige Zweite der Tour de France stand lange Jahre im Schatten seines Freundes Jan Ullrich. Er verabschiedet sich ohne ein Statement zu Doping.
Vor dem Col du Port de Balès, dem zweiten Berg am dritten Tag, hatte die Rennleitung eindringlich gewarnt: Der 19 Kilometer lange Anstieg sei zwar im unteren
Jedes Jahr zur Urlaubszeit werden uns Geschichten erzählt, die wir eigentlich gar nicht wissen wollten, und werden Fragen beantwortet, die wir gar nicht
Rudolf Scharping und Erik Zabel zelebrierten ihre Beziehung als Männerfreundschaft. Diese ist nun belastet, aber Scharpings Imprägnierung gegen unangenehme Wahrheiten funktioniert noch.
FRANKFURT (dpa). Erik Zabel kann sich im Radsport vorerst nicht mehr halten. Sogar der russische Radrennstall Katjuscha, ein Team mit zweifelhaftem Ruf, zog ...
F.A.Z. FRANKFURT. Erik Zabel hat also gesprochen, wieder einmal. Eine neue Beichte. Auch eine endgültige, eine allumfassende? Vielleicht, aber das lässt sich ...
„Epo, Cortison, dann sogar Blutdoping“: Erik Zabel legt nun doch ein Geständnis über umfangreiches Doping während seiner aktiven Karriere ab. Bislang hat er nur zugegeben, während der Tour 1996 kurz Epo genommen zu haben.
Sie waren Helden. Ihretwegen haben die Kids angefangen, Rennrad zu fahren. Wegen Jan Ullrich, wegen Erik Zabel, wegen Marco Pantani, wegen Laurent Jalabert, ...
Ullrich, Zabel, Pantani und andere Fahrer waren bei der Tour 1998 mit Epo gedopt. Auch wenn die Untersuchungen in Frankreich keine neuen brisanten Ergebnisse bergen, sind sie doch fatal für den Radsport, nicht zuletzt für die deutsche Szene.
Nach der Nennung von Namen in den Doping-Enthüllungen in Frankreich gibt es Kritik vom Radsport-Weltverband. Auch Erik Zabel meldet sich zu Wort. Und Lance Armstrong fordert ein Ende der Doping-Vergangenheitsbewältigung.
Es war der 24. Mai 2007, als Erik Zabel in Bonn auf einem Podium saß und anfing zu weinen. Er wolle, sagte der Radrennfahrer aus Unna damals mit brechender ...
FRANKFURT. Es war der 24. Mai 2007, als Erik Zabel in Bonn auf einem Podium saß und anfing zu weinen. Er wolle, sagte der Radrennfahrer aus Unna damals mit ...
Auf 238 Seiten arbeitet die Untersuchungskommission des französischen Senats die Doping-Vergangenheit auf. Das Ergebnis ist für den Radsport verheerend: Ob Ullrich, Zabel oder Pantani - bei der Tour de France 1998 wurde flächendeckend mit Epo gedopt.
So hätte es werden können, so könnte es gewesen sein: Wer die Tour 1997 und den rauschhaften Höhenflug von Jan Ullrich mit all seinen Bitternoten nachschmecken
Rolf Aldag hatte wie alle Radprofis seiner Generation sich und die Fans betrogen und erst nach seiner Karriere Epo-Doping zugegeben. Nun fordert er, Dopingsünder mit längeren Sperren zu belegen.
Die Nationale Anti-Dopingagentur (Nada) hat weiter Finanzierungsprobleme: Die Länder lassen sie abblitzen. Und das Fundraising hat nicht wie erhofft geklappt. Einen Zusammenbruch der Nada darf sich Deutschland aber nicht leisten.
NIZZA (dpa). Bjarne Riis hat laufende Untersuchungen der dänischen Anti-Doping-Agentur gegen ihn bestätigt. Dabei könnte es auch um die Verbindungen des ...
Kaum hatte der „Focus“ über die Blutdoping-„Beichte“ berichtet, schrieb der „Spiegel“ über früheres Doping des Tour-Siegers von 1997. Jan Ullrich und Doping - eine Geschichte mit vielen Facetten.
Die Sport-Sonntagsfrage bezog sich auf den Umgang mit Dopern. Das Votum ist nicht eindeutig: Viele Leser fordern, dass Doper länger als zwei Jahre gesperrt werden sollten. Unsinn, sagt der Rest: Jeder hat ein Recht auf Resozialisierung.
Wer ist verantwortlich, wenn es wieder „Lohnsklaven und Menschenschinder“ gibt? Bei Günther Jauch nahm man das System der Schlachthöfe unter die Lupe, in dem Wettbewerbsfähigkeit offenbar nur mit Korruption und Einschüchterung erkauft werden kann.
Jan Ullrich räumt erstmals Blutdoping ein. Für einen Betrüger hält er sich trotzdem nicht. Sein Geständnis ist völlig unzureichend. Es sorgt weder für Aufklärung noch für Hintergründe.
Im „Focus“ gibt Jan Ullrich erstmals Blutdoping beim spanischen Arzt Fuentes zu. In der F.A.Z. beschreibt er sein neues Leben. Es gibt neue Fixpunkte für Ullrich, er wirkt gelöst und selbstsicher.
Jan Ullrich hat in einem Interview Eigenblutdoping zugegeben. Gleichzeitig streitet der frühere Tour-de-France Sieger aber weiterhin ab, andere Dopingmittel verwendet zu haben.