„Der liebe Gott richtet alles“
Jan Ullrich attackiert Lance Armstrong für dessen Dopingaffäre. Der Amerikaner habe dem Radsport schwer geschadet, meint der Deutsche, der selbst kein Dopinggeständnis ablegen will.
Jan Ullrich attackiert Lance Armstrong für dessen Dopingaffäre. Der Amerikaner habe dem Radsport schwer geschadet, meint der Deutsche, der selbst kein Dopinggeständnis ablegen will.
Ohne Rücksicht durch die Serpentinen: Radprofi Vincenzo Nibali beherrscht und gewinnt den Giro d’Italia souverän. Der Italiener weckt in seiner Heimat damit große Hoffnungen und wird schon jetzt als Nachfolger von Marco Pantani gesehen.
Trotz der Geständniswelle im Radsport will Jan Ullrich keine umfassende Aussage machen. Nachdem er jahrelang Doping-Praktiken bestritten hatte, räumte er zuletzt Kontakte zu Doping-Arzt Fuentes ein. Dabei will es Ullrich belassen.
Ein Doping-Skandal nach dem anderen ist in die Amtszeit von Hein Verbruggen als Präsident des Internationalen Radsport-Verbandes gefallen. Doch statt sich in Frage zu stellen, perlt Kritik an ihm ab: „Ich habe ein reines Gewissen.“
Nach Armstrongs Doping-Geständnis hätte auch Jan Ullrich sagen können: Jetzt oder nie! Er hätte sich wie damals auf der Rennstrecke in den Windschatten des Amerikaners hängen und endlich auspacken können. Doch er wolle sich nicht vor einem Millionenpublikum äußern, sagt Ullrich.
Lance Armstrong war der größte Radsportler aller Zeiten - und der größte Betrüger. Nach Jahren des Leugnens hat er nun in einer Talk-Sendung Doping gestanden. Über ein Leben, das so nur im Inneren einer moralischen Blase führbar war.
GENF (dpa). Die sieben Frankreich-Rundfahrten von 1999 bis 2005 gehen nach dem Verdikt gegen Lance Armstrong ohne Gesamtsieger in die Radsport-Geschichte ein.
Die sieben gestrichenen Tour-Siege von Lance Armstrong werden nicht neu vergeben. Der Rad-Weltverband macht somit weder Jan Ullrich noch Andreas Klöden im Nachhinein zu Tour-Champions.
An diesem Freitag muss die UCI darüber entscheiden, ob es nach der Aberkennung der sieben Toursiege Nachrücker für Lance Armstrong geben soll. FAZ.NET wollte in einer Umfrage Ihre Meinung wissen.
Die Familie sitzt am Mittwoch wieder zusammen, ein Teil von ihr jedenfalls. Man trifft sich in Paris, wo es wieder um eine Enthüllung im Radsport geht.
Die Szene wächst rasant: Freizeitradler sind mittlerweile ausgerüstet wie Profis. Sie hauchen einem maladen Sport neues Leben ein - der Boom zieht aber auch Probleme nach sich.
Die Verjährungsfrist schützt den gefallenen Rad-Helden Lance Armstrong: Nur einer seiner sieben Tour-Siege ist ernsthaft gefährdet. Der Texaner will sich jetzt um die Familie kümmern.
Lance Armstrong ist lebenslang gesperrt - doch was passiert mit seinen sieben Tour-de-France-Siegen? Rudolf Scharping, Vorsitzender des Bundes Deutscher Radfahrer, ist für eine Disqualifikation - ohne Nachrücker.
F.A.Z. FRANKFURT. Eine schwerwiegende Affäre und ihre möglichen Folgen: Die jüngste Entwicklung im Fall Armstrong hat abermals einen schweren Schatten auf den ...
André Greipel, der kraftstrotzende Sprinter, ist nur die Spitze der deutschen Bewegung bei der Tour. Von Knees über Voigt bis hin zu Klöden und Martin - genug Klasse für ein deutsches Profiteam wäre vorhanden.
Auf die Frage, ob es Zeiten im Radsport gab, in denen man ohne Doping nicht vorne mitfahren konnte, antwortet Jan Ullrich: „Ja, klar gab es diese Zeiten, ich hab sie ja selbst mitgemacht.“
Jens Voigt, Linus Gerdemann, Andy und Frank Schleck: Einige prominente Namen werden schon gehandelt. In Deutschland soll ein Profiradrennstall erster Klasse entstehen - mit dem Pharma- und Kosmetikkonzern „Alpecin“ als Sponsor.
Neue Medien, alte Geschichten: Jan Ullrich erklärt „die Zeit des Versteckens und Rückzugs“ in seinem Blog für beendet. Fehler räumt er ein, von Reue ist keine Rede.
Yohan Blake kontert Usain Bolts Vorgabe. Mark Cavendish sprintet zum Etappensieg. Und Jan Ullrich bloggt für eine zweite Chance. Sport kompakt am Donnerstag.
Jan Ullrich darf auch bei Amateurrennen nicht mitfahren. Angelique Kerber klettert in der Weltrangliste. Ivica Kostelic verletzt sich. Und die Detroit Red Wings feiern einen Rekord. Sport kompakt am Montag.
Der Internationale Sportgerichtshof hat Jan Ullrich wegen seiner Kontakte zum Blutpanscher Fuentes verurteilt. Doch der Deutsche verpasst wieder die Chance, in seiner Vergangenheit aufzuräumen. Er ist schlecht beraten.
Wenige Stunden nach dem Schuldspruch des Sportgerichtshofs Cas hat Jan Ullrich eine Erklärung veröffentlicht. Darin bestätigt er erstmals seinen Kontakt zum Dopingarzt Fuentes, gibt allerdings nicht direkt zu, gedopt zu haben.
Kein Schlussstrich unter der Akte Ullrich: Der ehemalige Radprofi ist in seiner eigenen, eigenartigen Welt gefangen. Jetzt steht er offiziell als Dopingsünder da.
Ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen schürt eine „Nacht für Gold“ die Vorfreude auf London 2012. Neben aktuellen Hoffnungsträgern treten alte Helden auf – strahlende und gefallene.
Der ehemalige Radprofi Jan Ullrich ist vom Internationalen Sportgerichtshof Cas des Dopings schuldig gesprochen. Sein dritter Platz bei der Tour de France 2005 wird ihm aberkannt. Ullrich ist aber nicht als Wiederholungstäter verurteilt.
Cas verschiebt seine Urteile in den Fällen Alberto Contador und Jan Ullrich. Der Spanier werde zumindest bevorzugt behandelt, argwöhnt die Konkurrenz.
Seit 20 Monaten läuft der Fall Jan Ullrich vor dem Sportgerichtshof Cas schon. Nun muss der frühere Radprofi weitere sechs Wochen auf ein Urteil warten. Dafür liefert die Kammer eine ausführliche Erklärung.
Stefan Schumacher wird der Prozess gemacht. Stefan Schumacher? Richtig, das ist der fast in Vergessenheit geratene Radprofi. Ein Präzedenzfall für die deutsche Justiz - endlich.
re. FRANKFURT. Für den großen Coup reichte es nicht, immerhin aber machte der deutsche Radsport nun auch bei den Cyclassics in Hamburg auf sich aufmerksam. Gerald Ciolek wurde am Sonntag beim wichtigsten deutschen Eintagesrennen Zweiter, lediglich geschlagen von dem Norweger Edvald Boasson Hagen.
FRANKFURT (dpa). Mehr als fünf Jahre nach dem Beginn der Doping-Affäre Fuentes entscheidet der Internationale Sportgerichtshof (Cas) über den Fall Jan Ullrich. Die Kammer nannte den 22. August als Termin für die Anhörung der Parteien.
Ende August will der Internationale Sportgerichtshof Cas über den Fall Jan Ullrich entscheiden. Vor fünf Jahren war die Doping-Affäre Fuentes ins Rollen gekommen, 2007 war Ullrich vom Radsport zurückgetreten.