Monika Staab :
Bausteine des Friedens in Qatar

Von
Rainer Hennies
,
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Die nächste Herausforderung: Weltenbummlerin Monika Staab kümmert sich als Nationaltrainerin um die Fußballfrauen des Emirats.

Monika Staab ist in diesen Tagen aus sportlicher Sicht nicht zu beneiden. Bis zum Beginn der Asien-Meisterschaft für U-14-Teams am 1. April muss sie ein Team aus dem Boden stampfen, das es bislang gar nicht gibt. „Ich habe jetzt immerhin 30 Mädchen beisammen, aus denen ich dann aussuchen kann“, sagt die 54 Jahre alte Fußballtrainerin zu ihrem neuesten Abenteuer, das der neue Job als Trainerin des Frauenfußball-Nationalteams des Emirats Qatar mit sich bringt. „Das ist natürlich eine lustige Aufgabe, da einige noch nie richtig Fußball gespielt haben“, scherzt Monika Staab. Zu allem Überfluss ist Qatar auch noch das Ausrichterland des Wettbewerbs, weshalb ein allzu peinliches sportliches Abschneiden nach Möglichkeit zu vermeiden ist. Aber genau diese Herausforderungen sind es wohl, die es der gebürtigen Dietzenbacherin angetan haben, seit sie sich aus dem deutschen Frauenfußball verabschiedet hat.

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