Wahlkampf in Amerika :
Wo soll das hinführen?

Klaus-Dieter Frankenberger
Ein Kommentar von
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Seiner Konkurrentin Clinton spielen Trumps Attacken gegen sie in die Karten.
Seiner Konkurrentin Clinton spielen Trumps Attacken gegen sie in die Karten.AP

Gegenseitige Beleidigungen, dreiste Anspielungen und Lügen prägen den gegenwärtige Präsidentschaftswahlkampf in Amerika. Der Gewinner in dieser Disziplin steht schon fest: Donald Trump.

Egal, wie diese Präsidentenwahl ausgehen wird – um das Innenleben der Vereinigen Staaten muss man sich große Sorgen machen. Und weil die amerikanische Innenpolitik in jeder Verfassung kräftige Wellen schlägt, dürfte davon auch die Welt betroffen sein. Sollte der für die Republikaner antretende Donald Trump gewinnen, ein Mann, der mit unbekümmertem Zynismus eine Entgleisung an die andere reiht, dann würde fortan eine gefährliche neonationalistische Unberechenbarkeit herrschen. Sollte Hillary Clinton ins Weiße Haus einziehen, dann träfe sie auf eine Gesellschaft, die nicht nur aufgewühlt, sondern in ihren Wutbürgerteilen regelrecht aufgehetzt wäre von ebendiesem Trump, der schon jetzt an der Delegitimierung einer Wahlsiegerin Clinton arbeitet. Wer oder was könnte zur Beruhigung beitragen?

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