Bannons neue Mission :
Auf der Suche nach Problem-Machern

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Auf Attacke getrimmt: Steve Bannon gibt weiterhin Schützenhilfe für Donald Trump (Archivbild).
Auf Attacke getrimmt: Steve Bannon gibt weiterhin Schützenhilfe für Donald Trump (Archivbild).AP

Steve Bannon hat nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus ein neues Projekt: Er will dafür sorgen, dass möglichst viele Trump-Kritiker unter den Kongressabgeordneten abgewählt werden. Kann das gutgehen?

Steve Bannon macht Ernst mit seinem Krieg gegen das „Establishment“. „Ich bin ein Straßenkämpfer“, hatte er am Sonntag in einem Fernsehinterview gesagt. Ungehindert von den Beschränkungen des Weißen Hauses wolle er der „Wingman“ Donald Trumps im Kampf gegen dessen Feinde sein. Und dass dazu auch unfeine Methoden gehören, versteht sich für ihn von selbst. Schon seit längerem engagiert sich das Trump-Team für Kandidaten, die innerparteilich Kritiker des Präsidenten bei den Kongresswahlen 2018 herausfordern. Jeff Flake aus Arizona, dessen Buch „Gewissen eines Konservativen“ viele in der Partei verärgert hat, musste sich mehrfach vom Präsidenten beschimpfen lassen. Bannon ist nun offenbar dazu da, diesen Aufstand gegen die Trump-Kritiker in der eigenen Partei zu verbreitern und von auβen zu stärken. In dem Interview am Sonntag drohte er: „Wer Donald Trump nicht unterstützt, wird dafür verantwortlich gemacht werden.“
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