Wahlen in Amerika : Clinton gegen den Populisten

Hoffentlich siegt in Amerika am Ende die Vernunft und nicht das große Ressentiment. Es wird ein harter Kampf für Clinton mit unvorhersehbaren Wendungen. Ein Kommentar.
Für die allermeisten Verbündeten der Vereinigten Staaten ist es keine Frage, wer Barack Obama im Weißen Haus nachfolgen soll: Hillary Clinton, die Demokratin. Mit der früheren Außenministerin, Senatorin und First Lady sind sie vertraut, von ihr erwarten sie bündnispolitische Verlässlichkeit und Führung in bewegten Zeiten. Deren Gegner Donald Trump, der für die Republikaner in den Kampf um das Präsidentenamt zieht, erleben sie als Schwätzer, der den Wert von Bündnissen nicht schätzt, die Rolle Amerikas in der Welt nicht versteht, dafür offenkundig ein Faible für starke Männer und für autoritäre Politik hat. Bei Clinton wissen Deutsche, Franzosen und Japaner, woran sie sind; das Angebot ist der großen Mehrheit recht. Trump werden die allermeisten, wie gesagt, nicht die Daumen drücken.





