Prozess wegen Foltervorwürfen : Die syrische Bedrohung ist noch nicht vorüber

Der Frankfurter Prozess gegen einen syrischen Arzt geht auch nach dem Umsturz in Syrien weiter. Ein Zeuge sagt zunächst, jetzt könne er frei sprechen, tut das dann aber doch nicht.
In Woche eins der Post-Assad-Ära scheint am Oberlandesgericht Frankfurt am Main im seit bald drei Jahren währenden Prozess wegen Foltervorwürfen gegen einen syrischen Arzt business as usual angesagt zu sein. Alle Verfahrensbeteiligten machen den Eindruck, als spiele es keine Rolle, dass sich am vergangenen Sonntag das Leben der Syrer grundlegend verändert hat.
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