Politische Bücher : Wie war das noch mal mit der Unabhängigkeitserklärung?

Wer zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sein Schulwissen auffrischen möchte, ist mit dem schmalen und verständlich geschriebenen Band von Volker Depkat sehr gut bedient.
In diesem Jahr feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Gründung. Ein solches Datum wäre für jede Regierung ein Grund, ihr Land und sich in höchsten Tönen zu loben. Im Amerika von Präsident Donald Trump darf man annehmen, dass sich die Reihenfolge beim Loben zugunsten der Regierung verschiebt. Das ändert freilich nichts daran, dass der 4. Juli 1776 ein welthistorisch bedeutsames Datum war. Ein solches lässt sich der Buchmarkt selbstverständlich nicht entgehen. Und so sehr manche Historiker an „Jahrestagsbüchern“ herummäkeln mögen: Gerade in Zeiten, wo viele Regierungen mit historischen Fakten sehr „liberal“ umgehen, sind Bücher, die die Dinge sachlich einordnen, wichtiger denn je.


