Globalisierung :
Ein postkolonialer Blick auf die Welt

Von
Monika Remé
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Postkolonialismus: Im November 1961 empfing Ghanas Staatsgründer Kwame Nkrumah die britische Königin Elisabeth II. in Accra.
Postkolonialismus: Im November 1961 empfing Ghanas Staatsgründer Kwame Nkrumah die britische Königin Elisabeth II. in Accra.AP

Maßgebliche Repräsentanten ehemaliger Kolonien definierten „Unabhängigkeit“ nicht nur politisch. Ihre bis heute nicht realisierten Konzepte und Illusionen werden hier erklärt.

In ihrem viel beachteten Werk „Die Welt nach den Imperien – Aufstieg und Niedergang der postkolonialen Selbstbestimmung“ eröffnet Adom Getachew einen neuen Blick auf antikoloniale Strategien afrikanischer, karibischer und afroamerikanischer Vordenker. Fast genüsslich widerlegt die Politikprofessorin dabei vermeintliche Gewissheiten. Durch die erhellende Neuerzählung der anti- und postkolonialen Politik und ihrer Führungsfiguren kommt diesen der Platz in der Weltgeschichte zu, der ihnen gebührt. Ihre Widersprüche verschleiert die Autorin dabei nicht, sondern öffnet Raum für Komplexität.

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