Kärntens Landeschef Kaiser : Mit einem blauen Auge davongekommen

Seit zehn Jahren ist Peter Kaiser Landeshauptmann in Kärnten. Jetzt hat er bei Wahlen schwere Einbußen erlitten. Doch ist eine Mehrheit gegen ihn nicht wahrscheinlich.
Peter Kaiser hat keinen Wahlkampf geführt. Jedenfalls gemäß seiner eigenen Diktion: Eine „Wahlbewegung“ habe er geführt, keinen „Kampf“. So spricht einer, der sich seines Status sicher glaubt. Seit zehn Jahren ist Kaiser Landeshauptmann in Kärnten, Österreichs südlichem Bundesland mit Grenzen zu Slowenien und Italien. Am Sonntag hat er seine Partei, die sozialdemokratische SPÖ, zum dritten Mal bei einer Landtagswahl angeführt, und zum dritten Mal ist sie mit ihm stärkste Kraft geworden. Aber sie hat dabei schwere Einbußen erlitten. Nur dank der politischen Konstellation, die eine Mehrheit gegen die SPÖ unwahrscheinlich macht, durfte er am Sonntagabend hoffen, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





