„Kriminelle Vereinigung“ :
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Zentrum für politische Schönheit

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Mitglieder des Künstlerkollektivs ZPS stehen im November 2017 in dem Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals – in Sichtweite des Grundstücks von AfD-Politiker Höcke.
Mitglieder des Künstlerkollektivs ZPS stehen im November 2017 in dem Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals – in Sichtweite des Grundstücks von AfD-Politiker Höcke.dpa

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft gegen die Aktionskünstler lautet: „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. Das Verfahren wurde eine Woche nach der Mahnmalaktion vor dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke aufgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Gera führt gegen Aktionskünstler des Zentrums für politische Schönheit (ZPS) ein Ermittlungsverfahren. Wie das ZPS am Dienstag auf seiner Website bekannt gab, lautet der Vorwurf des Verfahrens: „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. Das laufende Verfahren wurde demnach durch eine Antwort der Landesregierung Thüringen auf eine Anfrage der Linkspartei bekannt und wird gegen eine „Gruppierung von Aktionskünstlern“ geführt. Die Staatsanwaltschaft Gera bestätigte das seit Ende 2017 laufende Verfahren.

FAZ

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