FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Protest in Lützerath :
In die Schlammzone

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Bei der Großdemo gegen die Räumung von Lützerath verlassen Tausende die geplante Route. Einige setzen sich vor dem Zaun von Lützerath in einer Reihe vor die Polizisten.
Bei der Großdemo gegen die Räumung von Lützerath verlassen Tausende die geplante Route. Einige setzen sich vor dem Zaun von Lützerath in einer Reihe vor die Polizisten.Lucas Bäuml

Zehntausende kommen bei Regen und Sturm am Samstag nach Lützerath. Emma und Felix setzen auf friedlichen Protest. Andere nicht. Unterwegs mit Klima-Demonstranten.

Sechs Stunden nachdem sie aus Freiburg gestartet ist, steht Emma auf einem Hügel etwa 100 Meter von der Abbruchkante entfernt im Regen und schaut in Richtung Lützerath. Die Polizei fordert sie und Tausende andere Demonstranten auf, auf die vorgesehenen Wege zurückzukehren: Bis zur Tagebaukante zu laufen sei lebensgefährlich, weil der Boden durch Dauerregen aufgeweicht sei und Erdrutsche drohten. „Ende der Durchsage.“ Emmas Freund Felix rutscht trotzdem den schlammigen Hügel herunter und läuft weiter. Emma zögert, aber bleibt stehen. Nach wenigen Minuten kommt Felix zurück. „Das ist so verrückt, das kann man sich nicht vorstellen. Die Tiefe. Erschütternd.“

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