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Lernen mit Laptops und Tablets : W-Lan-Projekt in Hamburg wird doch umgesetzt

  • Aktualisiert am

Hamburger Schulbehörde: Tabletnutzung im Unterricht soll Alltag werden. Bild: AFP

Das Projekt „Start in die nächste Generation“ wird doch nicht gestoppt. In Hamburger Schulen soll in Zukunft also mit eigenen Laptops, Tablets und Co. gelernt werden, angebliche Bedenken wurden zurückgewiesen.

          Das Pilotprojekt „Start in die nächste Generation“, das den Einsatz von Smartphones, Laptops und Tablets an Hamburgs Schulen einführen soll, startet nun doch. Die Schulbehörde ist Meldungen über einen angeblichen Stopp entgegen getreten. Pressesprecher Peter Albert betont: „Das Projekt ist keineswegs gestoppt, sondern befindet sich in der Umsetzung. Aus drei der sechs beteiligten Schulen liegen die Zustimmungen der Eltern vor, in einigen Klassen läuft der Unterricht bereits“.

          Das Vorhaben hat im Vorfeld für Aufsehen gesorgt, datenschutzrechtliche und gesundheitliche Fragen mussten geklärt werden. Insbesondere eine kleine Initiative außerhalb der Schule hat versucht, ein Verbot von W-Lan an Schulen durchzusetzen. „Es wäre absurd, wenn die Schülerinnen und Schüler zuhause, in Cafés und im öffentlichen Raum selbstverständlich W-Lan nutzen und ausgerechnet Schulen von dieser modernen Technik ausgeschlossen wären“, kommentiert Albrecht die Aktion.

          Walter Scheuerl engagierte sich in Hamburg schon gegen die sechsjährige Primarschule; und auch gegen die W-Lannutzung zog er zu Felde (Aufnahme aus dem Jahr 2010).

          Die Schule habe „sehr darauf geachtet, rechtliche und gesundheitliche Fragen zu klären und alle Anregungen in den Entscheidungsprozess aufzunehmen“, zum Halbjahreswechsel 2014/15 soll das Projekt in allen Schulen gestartet werden.

          Im Rahmen des Vorhabens soll das Medienwissen der Schüler erweitert werden, es geht um Analyse und Bewertung, und darum, Antworten auf Fragen zum Urheberrecht oder dem Recht am eigenen Bild zu finden. Auch die Sicherheit in sozialen Netzwerken ist ein Thema. Spezielle Programme, wie Tabellenkalkulation im Mathe-Unterricht, Bildbearbeitung in Kunst oder Sequenzing im Musikunterricht, sollen das Arbeiten im Schulunterricht in Zukunft mitgestalten. Zwei Jahre wird das Projekt laufen, an dem bis zu 1300 Schülerinnen und Schüler teilnehmen können.

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