Lausitz : Formation gegen den Tagebau

In der Lausitz arbeiten viele Menschen im Tagebau. Trotzdem gibt es Gegner. So wie das Bündnis, das sich am Reformationstag im Dorf Atterwasch traf.
Am Reformationstag schien nicht allein in der Lausitz die Sonne, aber um die Dorfkirche von Atterwasch herum fühlten sich die Leute von ihr ge- und bestärkt. Das vor einem Jahr gegründete „Bündnis Heimat und Zukunft in Brandenburg“ hatte eingeladen, den Feiertag für den Protest gegen die weitere Braunkohleförderung im Land Brandenburg und die mögliche Abbaggerung der drei Dörfer Kerkwitz, Grabko und Atterwasch zu nutzen. Und so war die hübsche Dorfkirche beim „Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung“ bis auf den letzten Platz gefüllt. Weil das Wetter es so gut meinte, konnte die spätere Podiumsdiskussion sogar nach draußen verlegt werden, und die Wurstbrater und Kuchenverkäuferinnen taten gutgelaunt ihre Arbeit, bis am Nachmittag die Kundgebung begann. Nirgendwo lassen sich besser Unterschriften sammeln und Grundsatzdebatten führen als in Festzelten unter gleißender Herbstsonne.





