SPD gegen Kampfdrohnen :
Stramm auf die Linkspartei zu

Berthold Kohler
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Komm’ lass uns nochmal drüber reden: Saskia Esken, Norbert Walter-Borjans und Rolf Mützenich (von links) ist die Parteitaktik wichtiger als der Schutz deutscher Soldaten.
Komm’ lass uns nochmal drüber reden: Saskia Esken, Norbert Walter-Borjans und Rolf Mützenich (von links) ist die Parteitaktik wichtiger als der Schutz deutscher Soldaten.dpa

In der Drohnen-Frage steht für die SPD-Führung nicht das Schicksal der deutschen Soldaten an erster Stelle. Die vorgebrachte Begründung ist ein Witz.

Die SPD-Führung will der Anschaffung von bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr nicht zustimmen, weil über das Für und Wider noch nicht breit genug diskutiert worden sei. In der Tat: In den Kindergärten sind die Vor- und Nachteile dieser Waffe noch nicht intensiv genug erörtert worden, und auch die Stellungnahme des Hasenzüchterverbands steht noch aus. Doch so gut wie in allen Gremien, die sich mit Sicherheitspolitik befassen, wurde schon seit Jahren über die Drohne gesprochen – auch über die Angst, sie könnte die „Hemmschwelle“ für den Einsatz militärischer Gewalt senken.

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