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Geschichtsfestival HistoCON : „Erinnerung wird nicht mehr an Denkmälern diskutiert“

Eva Hasel vom Innovation Hub Haifa bei der HistoCON im Gespräch mit Moderator Vassili Golod am 22. Oktober in den Berliner Reinbeckhallen Bild: Zöhre Kurc/Bildkraftwerk

Die Bundeszentrale für politische Bildung will mit neuen Online-Formaten mehr Junge erreichen. Ein internationales Geschichtsfestival mit Moderatoren, Livemusik und Künstlerinnen macht den Anfang.

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          Neben dem riesigen Bildschirm verlaufen Rohre an den nackten Betonwänden, eine Ecke ist lilafarben ausgeleuchtet, Neonröhren rahmen eine kleine Bühne, in der Mitte der Halle stehen zwei Sessel auf einem Perserteppich. Doch in der Halle wird nicht etwa gleich getanzt, sondern es geht um Geschichte. Viele junge Menschen denken da an Jahreszahlen, die sie im Geschichtsunterricht lernen mussten. An Quellenanalysen, Karten und Frontalunterricht, vielleicht mal eine Dokumentation. Häufig rückwärtsgewandt, Geschichte eben. Doch dass das auch anders geht, will die Veranstaltung hier in den Berliner Reinbeckhallen zeigen.

          Sofia Dreisbach
          Politische Korrespondentin für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          „Bei Geschichte geht es nicht nur um Jahreszahlen“, sagt Vassili Golod, als er am Donnerstag vor der großen Leinwand steht und die Online-Zuschauer begrüßt. „Es geht mehr darum, zu verstehen, warum bestimmte Dinge geschehen sind.“ Golod moderiert, gemeinsam mit Sumi Somaskanda, das Geschichtsfestival HistoCON der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das Thema: Die Welt nach 1945 – ein Neubeginn? Die Sprache: Englisch. Die Idee: eine internationale Veranstaltung mit Moderatoren, Fachleuten, Livemusik, Künstlerinnen und der Möglichkeit für Zuschauer, mitzumachen. Wegen der Pandemie finden die drei geplanten Shows zu verschiedenen Themen am Donnerstag und Freitag online statt. Sie können über einen Livestream verfolgt und später auf Youtube nachgeschaut werden.

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