Geschichtsfestival HistoCON : „Erinnerung wird nicht mehr an Denkmälern diskutiert“

Die Bundeszentrale für politische Bildung will mit neuen Online-Formaten mehr Junge erreichen. Ein internationales Geschichtsfestival mit Moderatoren, Livemusik und Künstlerinnen macht den Anfang.
Neben dem riesigen Bildschirm verlaufen Rohre an den nackten Betonwänden, eine Ecke ist lilafarben ausgeleuchtet, Neonröhren rahmen eine kleine Bühne, in der Mitte der Halle stehen zwei Sessel auf einem Perserteppich. Doch in der Halle wird nicht etwa gleich getanzt, sondern es geht um Geschichte. Viele junge Menschen denken da an Jahreszahlen, die sie im Geschichtsunterricht lernen mussten. An Quellenanalysen, Karten und Frontalunterricht, vielleicht mal eine Dokumentation. Häufig rückwärtsgewandt, Geschichte eben. Doch dass das auch anders geht, will die Veranstaltung hier in den Berliner Reinbeckhallen zeigen.
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