Union legt in Corona-Krise zu :
Es ist die Stunde der Regierenden

Klaus-Dieter Frankenberger
Ein Kommentar von
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Markus Söder (CSU, rechts), Ministerpräsident von Bayern, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Peter Tschentscher (SPD) am 12. März in Berlin
Markus Söder (CSU, rechts), Ministerpräsident von Bayern, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Peter Tschentscher (SPD) am 12. März in Berlindpa

Der Rest läuft nebenher oder wird nicht beachtet. Selbst AfD-Politiker dringen mit ihren „Botschaften“ nicht mehr durch.

In der Krise schlägt die Stunde der Exekutive. Aus diesem Merksatz praktischer Politik und institutioneller Machtverhältnisse spricht eine alte Erfahrung, die sich in der Regel immer wieder bewahrheitet – es sei denn, das Krisenmanagement scheitert, wirkt ungelenk oder wird falsch kommuniziert. Zudem müsste man heute, da mediale Dauerpräsenz von Regierenden, Politikern und sonstigen Prominenten zum Geschäft gehört, noch hinzufügen: Man muss auch als Krisenmanager oder -managerin so auftreten, dass man als ebenso besonnen wie resolut, als fürsorglich und doch als die Wahrheit nicht beschönigend wahrgenommen wird.

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