Solinger Messerattentat : Eine Ministerin ist 48 Stunden nicht erreichbar

In NRW gerät die Fluchtministerin Josefine Paul unter Druck. Nach dem Messeranschlag eines Asylbewerbers in Solingen war sie für Kabinettskollegen erst nach zwei Tagen zu sprechen.
Beim gemeinsamen Auftritt beherrschen der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine Stellvertreterin, Wirtschaftsministerin Mona Neubaur von den Grünen, das harmonische Doppelpassspiel. Während ihrer traditionellen Jahresauftaktpressekonferenz vor wenigen Tagen war Wüst ein „grünes“ Thema besonders wichtig: Im vergangenen Jahr habe Nordrhein-Westfalen mit 259 neuen Windrädern erstmals die „Schallmauer“ von mehr als 1000 Megawatt Nennleistung am Netz durchbrochen. Damit sei NRW beim Windenergieausbau die Nummer eins unter den Bundesländern. Neubaur wiederum widmete sich ausführlich Themen wie „Abschreckung“ und „Resilienz“, die der CDU traditionell besonders am Herzen liegen.


